Die Jowa AG hat ihren Ergänzungsbau in Gränichen fertiggestellt. Das Kernstück bildet eine moderne Bäckerei. Ein Hochregallager sowie ein Holzheizwerk für nachhaltige Energie komplettieren den Bau. Die Kosten beliefen sich auf rund 60 Millionen Franken. Die Bauzeit für den Ergänzungsbau der Migros-Tochterfirma in Gränichen betrug rund 20 Monate. Das auffallend lange Gebäude verläuft parallel zur Bahnschiene und misst insgesamt 240 Meter. Zum moderen Bau gehören eine moderne Bäckerei, ein Hochregallager sowie ein Holzheizwerk. «Wir sind stolz auf den neuen Betrieb. Alles verlief planmässig und ohne nennenswerte Zwischenfälle», wird Andreas Seubert, Mitglied der Geschäftsleitung der Jowa, in der Mitteilung zitiert.

Mit dem Neubau weitet Jowa ihre Produktionskapazität für Brot aus, das in den Filialen direkt beim Kunden fertig gebacken wird. «In der Bäckerei entsteht eine neue Brotgeneration, die traditionelles Handwerk mit ausgeklügelter, intelligenter Technologie vereint»m schreibt die Jowa. Die Brote würden ausschliesslich aus natürlichen Zutaten gefertigt, hätten dank besonders langen Teigruhezeiten ein ausgeprägtes Aroma und blieben länger frisch.

Bekenntnis zum Standort

Die Bäckerei nimmt in den nächsten Wochen etappenweise den Betrieb auf. Bis im Herbst soll dieser Prozess abgeschlossen sein. Jowa habe rund 60 Millionen Franken in den neuen Standort in Gränichen investiert und halte am Werkplatz Schweiz fest, teilt die Firma mit. Jowa ist ein grosser Arbeitgeber und beschäftigt schweizweit rund 3200 Mitarbeitende. In der neuen Bäckerei werden rund 40 Angestellte arbeiten.

«Wir arbeiten möglichst mit lokalen und regionalen Partnern zusammen. Das Holz für das Holzheizwerk beziehen wir von unserem Partner aus der Region. Und für das Mehl, das wir hier verarbeiten, pflegen wir seit Jahren eine enge Partnerschaft mit den Schweizer Bauern», lässt sich Marketingleiter Daniel Hiestand zitieren. Jowa habe mit ihrem Neubau auch für eine nachhaltige und zukunftsweisende Energieversorgung gesorgt, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Holzheizwerk stellt die kontinuierliche Wärmeversorgung im Alt- und Neubau sicher und deckt gut 60 Prozent des Wärmbedarfs der gesamten regionalen Bäckerei in Gränichen ab. Für die Energiespitzen kommt weiterhin Erdgas zum Einsatz. 3000 Tonnen CO2 sollen pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Energieverbrauch von 566 Vier-Personen-Haushalten. (az)