Aarau
Jolanda Urech: „Ich könnte meine ganze Lebenserfahrung einsetzen“

Knapp drei Wochen vor dem Wahltag begründet Jolanda Urech (59) im Porträt der Aargauer Zeitung ihre SP-Kandidatur fürs Aarauer Stadtpräsidium. Zuerst liess Urech der jüngeren Kollegin den Vortritt – jetzt will sie mit ihrer Lebenserfahrung punkten.

Sabine Kuster
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Die neue Stadtpräsidentin Jolanda Urech.

Die neue Stadtpräsidentin Jolanda Urech.

Emanuel Per Freudiger

«Alles was ich heute bin, habe ich mir selbst erarbeitet», sagt Jolanda Urech, die 59-jährige Aarauer SP-Stadträtin, die ihre politische Karriere mit dem Stadtpräsidium krönen will. Urech stammt aus einfachen Verhältnissen, die Pfadi, die Kanti und die wilden 70er-Jahre haben sie sozialisiert. Der Kampf gegen die Atomkraftwerke Gösgen und Kaiseraugst habe sie politisiert, sagt Urech, so merkte sie, dass man wichtige Entscheidungen beeinflussen kann. In der Stadt wird - zumindest ihre Persönlichkeit - sogar im rechten Lager gemocht. Ob ihr Herzblut auch für die Wirtschaft schlägt, müsste sie noch unter Beweis stellen.

Lesen Sie in der Aargauer Zeitung von Mittwoch, 4. September, eine Annäherung an die Lehrerin, die im Schönenwerder Arbeitermilieu aufwuchs.

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