Suhr

In Suhr können Kinder ohne Angst zum Zahnarzt

Die bekanntesten Dentistinnen der Schweiz sorgen dafür, dass Bohren nicht mehr weh tut. In Suhr schliessen sich Golnar und Haleh Abivardi aus Zürich mit der bekannten und renommierten Kinderzahnarztpraxis von Dr. Beat Widmer zusammen.

An der Tramstrasse in Suhr liegt die grösste private Kinderzahnarztpraxis der Schweiz. Unter der Leitung des ehemaligen Präsidenten des Schweizerischen Kinderzahnarztvereins und Kieferorthospezialisten Dr. Beat Widmer praktizieren seit 36 Jahren 34 Mitarbeitende und betreuen Kinder aus der ganzen Schweiz. Wer schon einmal an einem Samstagmittag Sohnemann mit abgebrochenen Zahn aus dem Hockeytraining abgeholt hat, kennt die Adresse bestens.

Nun gehört die Kinderzahnarztpraxis neu zur swiss smile Gruppe. Ein bekannter Name mit zwei ebenso bekannten Gesichtern: Golnar und Haleh Abivardi, zwei eidgenössisch diplomierte Zahnärztinnen aus Zürich. Bekannt auch deshalb, weil sie als Unternehmerinnen und Mütter von zusammen sechs Kindern eine beeindruckende Leistung vorzuweisen haben: Innert knapp zehn Jahren haben die beiden umtriebigen wie dynamischen Schwestern ein wahres Imperium aufgebaut, das stramm expandierte - und als Zahnarztpraxis allen Kritiken zum trotz eine Vorreiterrolle und Pate vieler nachfolgenden Zahnzentren spielte. Bei swiss smile werden die Zahnärzte und Spezialisten ähnlich dem System von Belegärzten in Privatkliniken honoriert: Ein Teil der Einnahmen geht für die Benutzung der Infrastruktur ans Zentrum, der Rest geht an die Belegärzte. Ein cleveres System, das sich auszahlt: 2012 schrieb das swiss smile-Unternehmen einen Umsatz von über 20 Millionen Franken allein in der Schweiz.

«Dass Kinder angstfrei zum Zahnarzt gehen, liegt allen Müttern am Herzen»

Neben dem Versuch, swiss smile mit Ablegern in London und anderen Standorten zu Internationalität zu verhelfen, fokussieren die beiden Schwestern wieder vermehrt auf die Schweiz. Das Ziel: «Swiss smile durch weitere Top-Kompetenzzentren zu erweitern», erklärt die ältere der beiden Schwestern, Haleh Abivardi, Zahnärztin mit Doktortitel. Ein Ziel schon ganz zu Anfang war immer, den Patienten die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen. So gleichen die Warteräume und Praxen von swiss smile so auch ganz und gar nicht dem sterilen Weiss mit dem typischen Geruch nach Zahnarztpraxis: Warme Töne suggerieren eine Wohlfühloase, dank der der Schritt ins oft ungeliebte Behandlungszimmer ein bisschen leichter fällt. Haleh Abivardi: «Die meisten Angstpatienten haben als Kinder schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht. Diese Erinnerungen sind sehr schwer rückgängig zu machen. Das war unsere Motivation, speziell auf Kinder einzugehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Nachfrage an einfühlsamen und qualitativ hochkompetenten Kinderzahnärzten und -spezialisten sehr gross ist.»

In Zürich gibt es an der Bahnhofstrasse bereits eine swiss smile Kinderzahnpraxis. Auch Baden kann eine Walk-In Klinik der Abivardi-Schwestern für Erwachsene und Kinder aufweisen. Und nun expandiert swiss smile nach Suhr. «Überzeugt hat uns in erster Linie die herausragende Qualität dieser Kinderarztpraxis», erklären die beiden Schwestern ihre Wahl. «Aber auch die ideale geografische Lage im Zentrum des Städtedreiecks Basel, Bern und Zürich ist ein grosses Plus für uns.» Überzeugt haben die beiden Schwestern natürlich auch Dr. Beat Widmer selbst: «Ich bin sehr glücklich und freue mich auf die Zusammenarbeit.»

Karies den Garaus machen

Auch wenn heute der regelmässige Besuch der Zahnputzfrau sogar im Kindergarten schweizweit Standard ist: In der Kindermundhygiene gibt es noch viel Potenzial. Laut Abivardis sind Schallzahnbürsten das Nonplusultra, um Karies zu verhindern. Auch Fluorid ist nach wie vor das Zaubermittel, um Karies zu verhindern. Wichtig: Täglich mit Fluroid-Zahnpasta die Zähen zu putzen ist weit besser als ab und zu mit einer Fluoridbombe nachzuhelfen. Und: Ab 6 Jahren sollten Kinder zusätzlich einmal die Woche Fluorid-Zahngelée benützen.

Nun nützt die beste Zahnpasta nichts, wenn Kinder nicht ab und zu eine Ruhepause im Mund einhalten, bestätigt Haleh Abivardi das Bonmot «Ruhe im Mund hält Zähne gesund». «Die Frequenz des Zuckers und schnell vergärbaren Kohlenhydrate ist da sehr massgebend - also vor allem Achtung bei gezuckerten Getränken. 2 Prozent Zucker genügt, um Karies zu generieren», erklärt Haleh Abivardi.

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