Region Aarau

In Oberentfelden schnellt der Steuerfuss auf 116 Prozent hoch

In Oberentfelden wird die Gesamtrevision der allgemeinen Nutzungsplanung abgelehnt.

In Oberentfelden wird die Gesamtrevision der allgemeinen Nutzungsplanung abgelehnt.

In Oberentfelden sagen die Stimmbürger Ja zur Erhöhung des Steuerfusses um 12 Prozent. In Biberstein und Erlinsbach war das Budget 2016 unbestritten. Beide wurden mit grossem Mehr angenommen.

Oberentfelden: Flucht nach vorn mit 116 Prozent

Die 234 an der Oberentfelder Gmeind anwesenden der insgesamt 4535 Stimmberechtigten schluckten gestern Abend die bittere Pille: Sie genehmigten mit dem Budget 2016 eine Erhöhung des Steuerfusses um 12 auf 116 Prozent. Ja sagte der Souverän auch zum bis 2018 befristeten Projekt «Lohn statt Sozialhilfe». An den Gemeinderat zurückgewiesen hat die Versammlung die Gesamtrevision der allgemeinen Nutzungsplanung.

Biberstein: Mehrwert-Abgabe bei Neueinzonungen

Die Gemeindeversammlung verabschiedete das Budget 2016 mit einem Steuerfuss von 92 Prozent einstimmig. Nebst dem Budget genehmigte die Versammlung ein neues Reglement über den Mehrwert-Ausgleich für raumplanerische Massnahmen. Von Grundbesitzern, deren Land durch Neueinzonungen an Wert gewinnt, wird eine Abgabe von 40 Prozent erhoben. Von den 1120 Stimmberechtigten nahmen 71 an der Versammlung teil.

Erlinsbach: Ein bauamt für zwei Gemeindent

Das Budget, das die Erlinsbacher gestern Abend beraten haben, basiert auf einem Steuerfuss von 98 Prozent. Das Budget rechnet mit einem operativen Verlust von 224 900 Franken. Die Zusammenlegung der Bauämter der beiden Erlinsbach Aargau und Solothurn war ebenso traktandiert wie die Einführung von Tagesstrukturen, die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges sowie zwei Infrastrukturprojekte. (az)

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