Aarau

In der Kantonshauptstadt wird an der Wärme geknutscht

Warum liegt der Tag der Liebenden mitten im Winter? Und wo finden sich bei –9°C in Aarau romantische Spuren? Nach der langen Suche nach Spuren der Liebe in der Hauptstadt gabs eine kalte Nasenspitze.

Warum liegt der Tag der Liebenden mitten im Winter? Und wo finden sich bei –9°C in Aarau romantische Spuren? Erstere Frage ist einfacher beantwortet, wenn auch vielleicht bloss eine Legende: Der Priester Valentin von Rom soll Liebespaare nach christlichem Ritus getraut haben, obwohl dies unter dem römischen Kaiser Claudius II. noch verboten war. Valentin wurde deswegen am 14. Februar 269 enthauptet.

Keine Verliebte in der Kälte

Nichts Romantisches, so eine Hinrichtung. Aber vielleicht war es im südlicheren Rom am 14. Februar 269 immerhin etwas wärmer. In Aarau erinnerte gestern nichts an Frühlingsgefühle. Die Liebesnester waren verlassen, der Wind pfiff über die Parkbänke. Die Turteltäubchen haben sich längst an die Wärme verzogen. So auch eine 25-jährige Aarauerin und ein 31-jähriger Buchser.

Vor eineinhalb Jahren haben sie sich in der Gossip-Bar zum erstem Mal geküsst – und da traf sie die az Aargauer Zeitung auch gestern beim Tête-à-tête. Für die az küssten sie sich vor dem Lokal wie die Inuits in Grönland. Es ist kein eigentlicher Kuss, der «Nasenkuss» – aber eine gute Alternative, um die Hand bei der Begrüssung in der warmen Hosentasche lassen zu können.

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