Aarau

In Aarau sagen Stimmbürger Ja zu Krediten für Strassen zum Stadionquartier

Verbindungsspange: Hier wird die neue Strasse entlang der Geleise gebaut.

Verbindungsspange: Hier wird die neue Strasse entlang der Geleise gebaut.

Die beiden Kredite für den Ausbau der Industriestrasse und die Verbindungsspange Buchs Nord wurden angenommen. Damit kann im Torfeld Süd, wo das neue Stadion gebaut wird, vorwärts gemacht werden.

60 Prozent aller Aarauer Urnengänger haben Ja gesagt zum Anteil Aarau an der Bau einer Verbindungsstrasse vom Torfeld Süd nach Buchs. Die Mehrheit der Aarauerinnen und Aarauer ist also mit der Strasse einverstanden, auch falls sie mehr als die ursprünglich vom Einwohnerrat bewilligten 2,985 Millionen kostet. Wird das Kreditrisiko ausgereizt, dann kostet die Verbindungsspange Buchs Nord die Stadt 3,286 Millionen.

Es war relativ wahrscheinlich, dass der Kredit auch so – und auch nach den misslichen Zwischentönen im Rahmen des Beschwerdeverfahrens - durchkommen wird. Denn das Torfeld Süd ist ein wichtiges Entwicklungsgebiet von Aarau. Obwohl es neben dem Bahnhof liegt, fand die Stadt eine Entlastung der Rohrerstasse sinvoll und projektierte zusammen mit Buchs und dem Kanton eine direkte Anbindung an den Autobahnzubringer.

Noch klarer ist das Ergebnis bei dem Ausbau der Industriestrasse: 67 Prozent befürworten die Investition von 4,37 Millionen Franken. Die Industriestrasse führt im Torfeld Süd zur geplanten Verbindungsspange Buchs Nord.

Den Verantwortlichen im Aarauer Rathaus ist am Sonntagmittag wohl ein Stein vom Herz gefallen: Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtes hatte die Stadt im Januar beschlossen reinen Tisch zu machen und die Kredite doch noch vors Volk zu bringen.

Das Verwaltungsgericht hatte die Aufteilung der Industriestrassen-Kredits in Ost und West kritisiert und es als nicht korrekt angesehen, dass das Kreditrisiko von 10 Prozent bei der Verbindungsspange nicht dazu gerechnet worden war. Die drei Kredite lagen somit unter der damaligen 3-Millionen-Referendumshürde und gelangten nicht vors Volk, nachdem sie der Einwohnerrat vor einem Jahr genehmigt hatte.

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