Der Entscheid war deutlich. 44 der 48 anwesenden Einwohnerräte sagten Ja zum Verzicht auf die polysportiver Mantelnutzung. Dagegen stimmten zwei Einwohnerräte und zwei enthielten sich der Stimme.

Damit folgte der Einwohnerrat dem Antrag des Stadtrates. Dieser hatte Anfang September eine Kehrtwende gemacht. Grund für den Sinneswandel war eine Studie. Diese war zum Schluss gekommen, dass die in einer Volksabstimmung im Februar 2008 bewilligten jährlichen 450000 Franken für Mieten der Stadt an die Stadionbauerin HRS nie und nimmer reichen würden. Die Subventionen betrügen bis zu 1 Mio. Franken jährlich plus maximal 7 Mio. Franken für den Endausbau.

Diese bittere Erkenntnis war dem Eingreifen des Einwohnerrats zu verdanken, der im August 2009 einem Planungskredit für den Mieterausbau seine Zustimmung verweigerte. Einer Parlamentsmehrheit passte nicht, dass sich nur der Verein Beachhalle und der Bürgerturnverein (BTV) für Volleyfelder und Leichtathletikanlagen interessierte. Mehr Breitensport und eine Turn- und Spielhalle, das wünschte sich der Einwohnerrat. Nun wird aber daraus definitiv nichts.