Im Lostorf Buchs fehlt die Armee

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Schiessanlage Sie gehört zu den grössten Regionalschiessanlagen (RSA) im Aargau, ist getragen von den Gemeinden Aarau, Buchs, Biberstein, Schinznach und Hunzenschwil. Zu den wichtigen Kunden der RSA im Lostorf (Buchs) gehört der Waffenplatz Aarau: 2008 gingen 174469 Schuss auf das Konto der Armee, letztes Jahr waren es nur noch 10938 – ein Wert so tief wie noch nie. Seit 2018 hat es in Aarau keine Infanterie-Rekrutenschulen mehr.

Insgesamt wurden letztes Jahr in der RSA im Lostorf 311400 Schuss abgefeuert – der zweittiefste Wert (2018 waren es nur 265025). Die um 17,5 Prozent bessere Auslastung als 2019 ist auf die hohe Zahl von Schiessanlässen, die Wiedereinführung des Mittwochsschiessens und das neu erfasste 10-Meter- Schiessen zurückzuführen. Den Rückgang im allgemeinen Schiesswesen spürt man aber auch in der RSA Lostorf. So hat sich per Ende 2019 die Feldschützengesellschaft Oberflachs aufgelöst.

Der vom Aarauer Stadtrat Daniel Siegenthaler präsidierte Gemeindeverband RSA im Lostorf führt morgen seine 30. Generalversammlung durch. Er steht finanziell solide da. Bei einem Umsatz von 282604 Franken gab’s 2019 ein Defizit von 6915 Franken, das aus dem Eigenkapital gedeckt wurde. Die Verbandsgemeinden mussten einen Beitrag von 115600 Fr. leisten. (uhg)