Schönenwerd
Im Final: Sie kämpft auf dem Bundesplatz um die Missen-Krone

Saranda Maliqi gehört zu den zwölf Finalistinnen der Miss-Schweiz-Wahl, die am Samstag auf dem Bundesplatz in Bern stattfindet. Die 23-jährige Schönenwerderin tritt für die Kantone Aargau und Solothurn an.

Emiliana Salvisberg
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Saranda Maliqi.bruno kissling

Saranda Maliqi.bruno kissling

«Es freut mich riesig, dass ich im Finale dabei bin», sagt Saranda Maliqi. Die Kandidatin aus Schönenwerd, welche in Rothrist als Gemeindeschreiber-Assistentin tätig ist, hat es in die Endausscheidung der Miss-Schweiz-Wahl geschafft.

In der mehrteiligen TV-Sendung «Missen-Akademie» mussten die anfänglich 18 Kandidaten nicht nur mit ihrem Allgemeinwissen punkten, sondern auch beweisen, dass sie redegewandt und modisch stilsicher sind. Zudem galt es, auf dem Tanzparkett sowie dem Catwalk eine gute Figur zu machen.

Wer nicht überzeugte, musste die Koffer packen. Sechs Sendungen – sechs Entscheidungen und viele Tränen der Enttäuschung und Freude. Denn nur zwölf der Kandidatinnen sind im Final, darunter Saranda Maliqi. «Es war eine intensive und interessante Zeit, die ich nicht missen möchte», sagt die 23-Jährige und erzählt von der «Missen-Akademie».

Während der Woche im Märchenschloss Château Gütsch in Luzern wurden die Kandidatinnen von den ehemaligen Missen Christa Rigozzi (2006) und Melanie Winiger (1996) gecoacht. Viele neue Erfahrungen habe sie bislang gesammelt und auch Neues dazugelernt. So den Umgang mit den sozialen Medien. Seit Februar verfügt sie auch über ein Facebook-Profil. «Ich habe es extra wegen der Miss-Schweiz-Wahl eingerichtet. Für mich spielt sich das Leben in der Realität und nicht im Internet ab», sagt Saranda Maliqi, die darauf achtet, was sie von sich öffentlich macht.

Wahlgala auf Berner Bundesplatz

Um Titel und Krone geht es für Saranda Maliqi und ihre Konkurrentinnen am Samstag, 11. Oktober, auf dem Bundesplatz in Bern. Im extra aufgebauten Zelt werden die zwölf Frauen um die Nachfolge der amtierenden Miss Schweiz Dominique Rinderknecht kämpfen. «Meine Familie und mein Freund werden dabei sein», freut sich die Schönenwerderin, die mit den anderen Finalistinnen die ganze Woche über auf die Wahl vorbereitet wird.

«Selbstverständlich würde ich mich über den Sieg freuen. Doch auch wenn es nicht klappen sollte, werde ich meine Ziele weiterverfolgen», sagt Saranda Maliqi. So möchte sie die berufsbegleitende Matura abschliessen, Soziale Arbeit studieren und sich für benachteiligte Menschen beruflich und privat engagieren.

Im Moment ist die 23-jährige Miss-Schweiz-Finalistin auf den Wahlabend konzentriert: «Ich freue mich darauf zu zeigen, was in mir steckt.»