Aarau

Im Aarauer «Lindenfeld» wird der Neubau geplant

Das Lindenfeld registrierte im vergangenen Jahr fast 51 000 Pflege- und Pensionstage.

Das Lindenfeld registrierte im vergangenen Jahr fast 51 000 Pflege- und Pensionstage.

Der Gemeindeverband Lindenfeld plant einen Erweiterungsbau. Insbesondere die Verbesserung der Demenzabteilung ist ein akutes Thema.

Der Gemeindeverband Lindenfeld hat die Planung eines Erweiterungsbaus an die Hand genommen und steht vor grundlegenden Weichenstellungen, wie Beat Rüetschi, Suhr, seit vier Monaten Verbandspräsident, an der Delegiertenversammlung erklärte. Insbesondere die Verbesserung der Demenzabteilung ist ein akutes Thema.

Die Zusammenarbeit mit dem Alters- und Pflegeheim Steinfeld, Suhr, sei gut angelaufen, erklärte Lindenfeld-Direktor Thomas Holliger. Wegen einer Vakanz der Geschäftsleitung hat Holliger im September 2013 auch die operative Verantwortung für das Steinfeld übernommen. Nun gehe es darum, wichtiges Synergiepotenzial zu orten und zu nutzen. Die Zusammenarbeit soll vertieft werden.

Keine Warteliste mehr

Das Lindenfeld registrierte im vergangenen Jahr fast 51 000 Pflege- und Pensionstage. Dies entspricht einer Auslastung von rund 95 Prozent. Als Folge der vielen Ein- und Austritte konnten die budgetierten Pflegetage nicht erreicht werden. Eine Warteliste wird nicht mehr geführt. Dies führt laut Holliger dazu, dass Austritte nicht immer nahtlos durch Eintritte aufgefangen werden können.

Dieser Umstand hat sich aber auch auf die Erträge aus Leistungen durch Patienten niedergeschlagen. Diese liegen bei 17,4 Mio. Franken, 200 000 Franken unter Budget. Der übrige Ertrag liegt mit 97 000 Franken deutlich über dem Budget. Der Gesamtertrag erreicht mit 17,5 Mio. Franken das Budget dennoch nicht. (Kel)

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