Gleich drei zusammengerollte Matratzen liegen im Grasstreifen neben der Autostrasse. Nur wenige Meter weiter liegen volle Plastiksäcke, Bretter eines alten Möbelstücks und sogar ein alter Auto-Babysitz. Die Spaziergänger, die im Waldstück unterwegs sind, finden klare Worte für die Abfallsünder. «Eine absolute Sauerei!», schimpft Toni Schmid aus Auenstein. Er fordert hohe Bussen für die unbekannte Täterschaft. Auch Passantin Vera Eifert aus Aarau findet: «Das ist eine Katastrophe!» 

Auch Heinz Steinmann, der sich bei Tele M1 und der Aargauer Zeitung längst einen Namen als «Güsel-Sheriff» gemacht hat, ist die Schweinerei im Wald längst aufgefallen. Sogleich untersucht er die Müllberge auf Hinweise, die zu den Abfallsündern führten könnten. Interessanterweise findet Steinmann bei seiner Suche inmitten des Sperrguts eine Mütze der örtlichen Regionalpolizei. Klare Hinweise auf die Täterschaft bleiben aber aus. 

Illegal entsorgter Abfall ist im Aargau nach wie vor ein grosses Problem. Ein Problem, dass den Kanton jährlich mehr als eine Million Franken kostet. (luk)