Black Friday
«Ich habe 200 Franken gespart»: Schnäppchenjäger sind in Aarau unterwegs – Gedränge bleibt aus

Die Polizei möchte Einkäuferinnen und Einkäufer an den nötigen Abstand erinnern – Grund dazu gibt es jedoch keinen. Die Igelweid ist vergleichbar mit einem Samstagmorgen. Die Schnäppchenjäger kommen gestaffelt und verteilen sich gut.

Drucken
Teilen

Pünktlich um 9 Uhr wurde das Gitter des Interdiscounts und Ochsnersport der Igelweid in Aarau hochgefahren – vor dem Laden warteten schon rund 20 Personen. Grund für die kleine Ansammlung ist der Black Friday.

«Einer muss ja den Anfang machen», äusserte ein junger Mann, und ging als erster hinein. Die anderen Einkäuferinnen und Einkäufer folgten ihm etwas zögerlich.

«Einer muss ja den Anfang machen», sagte ein junger Mann und betritt den Inter Discount.

«Einer muss ja den Anfang machen», sagte ein junger Mann und betritt den Inter Discount.

Severin Bigler

Wenige Minuten später erzählt der 16-jährige Michael Guthauser: «Ich habe eine Playstation 4 gekauft.» Über seinen Einkauf freut sich der Lehrling riesig – obwohl der Rabatt trotz Black Friday ausblieb.

Schnäppchenjäger kommen gestaffelt

Die 30-jährige Daniela Koss aus Menziken läuft uns mit zahlreichen grösseren und kleineren Einkaufstaschen entgegen. Sie hat bereits ihre gesamten Weihnachtseinkäufe erledigt – und das kurz vor 10 Uhr. «Ich habe im Voraus genau nachgeschaut, was ich für wen kaufen möchte und wie teuer die Produkte waren.» Am heutigen Black Friday musste sie nur noch in die Läden hinein und die Ware kaufen. «Deshalb bin ich jetzt bereits durch. Und es lohnt sich. Ich habe bestimmt 200 Franken gespart», sagt sie.

Eine Patrouille der Stadtpolizei macht einen Rundgang durch die Igelweid. Die Polizisten möchten die Menschen an den nötigen Abstand erinnern. Grund dazu gibt es jedoch keinen. Trotz Black Friday ist das Besucheraufkommen in der Igelweid vergleichbar mit einem Samstagmorgen. Die Schnäppchenjäger kommen gestaffelt und verteilen sich gut.

Im Innern des Kaufhauses Manor zeigt sich ein anderes Bild: Über den Vitrinen der Schmuckabteilung tummelten sich bereits um 10 Uhr 16 Personen. Auch die Spielwarenabteilung ist gut besucht. Trotzdem: Die grossen Schlangen und das Gedränge bleiben aus. (tel)

Aktuelle Nachrichten