Die IBAarau warnt vor falschen Zählerablesern und Zählermonteuren in ihrem Versorgungsgebiet. Unter dem Vorwand, Energiezähler ablesen oder auswechseln zu müssen, verschaffen sich die vermeintlichen Ableser Zutritt in Häuser und Wohnungen, schreibt die IBAarau. Dabei verlangten sie eine sofortige Barzahlung ihrer geleisteten Arbeit.

Dank einer aufmerksamen Frau an der Weltistrasse in Aarau hat die IBAarau von den falschen Zählerablesern gehört. Eine Person soll an ihrer Türe geläutet und gesagt haben, dass er das Erdgas abzählen müsse.

«Dabei heizt die Frau gar nicht mit Erdgas», sagt Roland Dätwyler, Medienverantwortlicher bei der IBAarau. Die Frau liess die Person nicht ins Haus, sondern meldete den Vorfall sofort der IBA.

Mitarbeiter verlangen kein Bargeld

Solche Fälle seien selten, sagt Dätwyler, alle paar Jahre versuchten Falschzähler ihr Glück. Kürzlich habe sich ein ähnlicher Fall in Oftringen ereignet. Bei der Kantonspolizei Aargau gehen solche Meldungen ebenfalls selten ein, sagt Pressesprecher Bernhard Graser.

Die IBAarau rät zur Vorsicht und bittet die Bewohner bei einem Verdacht auf Betrug unverzüglich die nächste Polizeistelle oder die IBAarau zu informieren. Die echten Zählerableser der IBAarau sind leicht zu erkennen, sagt Dätwyler. «Unsere Mitarbeiter tragen Kleider mit dem IBAarau-Logo darauf und tragen einen Personalausweis mit sich. Ausserdem verlangen sie für ihre Dienstleistungen kein Bargeld.»