Energie

IBA ist jetzt rundum erneuert – mit neuem Namen und Präsidenten

An der Generalversammlung gab der Energieversorger alle Neuerungen bekannt: Jetzt hat die IBA definitiv einen neuen Namen (Eniwa) und dazu einen neuen Präsidenten.

Im Unternehmen, das in 22 Gemeinden 74'000 Personen mit Strom versorgt, bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Eben erst wurde bekannt, dass die Totalsanierung des Wasserkraftwerkes in Aarau völlig neu aufgegleist wird. An der IBA-Generalversammlung in Suhr zeigte CEO Hans-Kaspar Scherrer erstmals ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie das künftige Kraftwerk dereinst in etwa aussehen wird: ganz anders als das bestehende Gebäude mit dem markanten Türmchen.

Der Neubau wird in der Grössenordnung von 100 Millionen Franken zu stehen kommen. Bereits erstellt ist das neue Büro-/Werkhofgebäude im Torfeld (Kosten: gegen 75 Millionen Franken). Das Publikum wird es am 16. und 17. Juni besichtigen können, wenn aus Anlass «125 Jahre Strom für die Region» Tage der offenen Tür stattfinden. Der Komplex verfügt über derart grosse Räumlichkeiten, dass nächstes Jahr die erste Eniwa-Generalversammlung dort durchgeführt werden kann. Am Donnerstag fand sie noch in der Suhrer «Bärenmatte» statt – mit etwa 320 Besuchern.

Vier Verwaltungsräte verabschiedet

Die Tochtergesellschaften der IBAarau AG sind seit Januar unter dem Namen Eniwa unterwegs. Damit auch die Mutter unter dem gleichen Namen auftreten kann, war an der Generalversammlung eine Änderung des Firmennamens in «Eniwa Holding AG» notwendig. Die Abstimmung war eine Formsache, entscheidet doch die Hauptaktionärin, die Stadt Aarau (95,4 %), wo es langgeht (versorgte Gemeinden 1,7 %, Private 2,9 %). Die Holding hat ihren Sitz in Aarau, während die Firma operativ seit Januar neu in Buchs zu Hause ist – was für die Stadt unliebsame Auswirkungen beim Steuereingang hat. Der Stand der Vermietung des zurzeit leer stehenden ehemaligen Verwaltungsgebäudes an der Oberen Vorstadt war an der Generalversammlung kein Thema.

Am Donnerstag wurden alle Geschäfte ohne eine einzige Wortmeldung genehmigt. Die Stadt Aarau verzichtet neu darauf, das Verwaltungsratspräsidium zu stellen. Aber sie behält ihre zwei Sitze. Gewählt wurden Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker (FDP) und Vizepräsident Werner Schib (CVP). Ebenfalls neu im Verwaltungsrat sind die Unternehmer Thomas Gerber (Rupperswil) und Friedrich Schütz (Zofingen). Neuer Verwaltungsratspräsident ist Beat Huber (Suhr), der dem Gremium seit einem Jahr angehört. Ersetzt werden mussten Andreas Widmer (CEO WWZ), Lukas Pfisterer (alt Stadtrat, FDP) und Verwaltungsratspräsidentin Jolanda Urech (alt Stadtpräsidentin, SP).

An der Generalversammlung gibt es jeweils rudimentäre Angaben zu den Bezügen des Managements. Die sechs Mitglieder der Geschäftsleitung verdienten zusammen 1,532 Millionen Franken – praktisch gleich viel wie im Vorjahr. Die Eniwa beschäftigt 345 Mitarbeiter (davon 51 Lernende).

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