Aarau
Hintere Bahnhofstrasse in Aarau soll weiter aufgewertet werden

Stadt Aarau und betroffene Grundbesitzer präsentieren fünf Planungsstudien für die Hintere Bahnhofstrasse, die aufgewertet werden soll. Das Siegerprojekt wird weiter bearbeitet. Mit ersten Bauprojekten ist frühestens 2014 zu rechnen.

Toni Widmer
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Die hintere Bahnhofstrasse in Aarau soll aufgewertet werden

Die hintere Bahnhofstrasse in Aarau soll aufgewertet werden

Zur Verfügung gestellt

Stadt Aarau und betroffene Grundbesitzer präsentieren fünf Planungsstudien für die städtebauliche Entwicklung entlang der Hinteren Bahnhofstrasse. Die Projekte sind bis am 22. Juni öffentlich ausgestellt. Das Siegerprojekt wird weiter bearbeitet und soll in einen Sondernutzungsplan münden. Mit ersten Bauprojekten ist frühestens 2014 zu rechnen.

Der Name «Hintere Bahnhofstrasse» hätte jahrelang seine Berechtigung gehabt, hielt Stadtammann Marcel Guignard an der Präsentation der Planungsstudien mit trockenem Humor fest: «Das Gebiet hinter den Gleisen des grossen SBB-Bahnhofs war städtebaulich jahrzehntelang ein Stiefkind. Mittlerweile hat es sich aber stark entwickelt. Bis auf jenen Teil, den wir jetzt planungstechnisch in Angriff genommen haben, weil er noch einen starken Sanierungsbedarf aufweist.»

Visualisierung: So soll die hintere Bahnhofstrasse in Aarau aufgewertet werden

Visualisierung: So soll die hintere Bahnhofstrasse in Aarau aufgewertet werden

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Hohe Ansprüche an das Projekt

In die «Moderne» verhelfen will die Stadt zusammen mit zwei weiteren Grundbesitzern, der Wynen- und Suhrentalbahn sowie den Brüdern Frank und Remo Gantner, dem Bauabschnitt zwischen der Firma Trueb und dem Restaurant Frohsinn. Das Areal gehört bisher nur teilweise einer Bauzone an.

Zur Auslotung des Entwicklungspotentials und als Grundlage für die Anpassung der Nutzungs- und Sondernutzungsplanung schrieb die Stadt zusammen mit der WSB und der Familie Gantner einen Studienauftrag aus.

Erhofft wurden damit Lösungsvorschläge, die städtebaulich, nutzungs- und verkehrsmässig sowie architektonisch ebenso überzeugten wie bezüglich Erschliessung und wirtschaftlicher Nutzung. Hohe Ansprüche legten die Auftraggeber auch an die gesellschaftliche und ökologische Verträglichkeit eines Projekts.

Möglichst einfach umzusetzen

Mittlerweile liegen fünf Planungsstudien vor, die nach Ansicht der Auftraggeber verschiedene, aber sehr wertvolle Ansätze mit unterschiedlichen Vorstellungen in Bezug auf die vorgegebenen Kriterien beinhalten.

Die eingereichten Projekte wurden von einem multidisziplinären Beurteilungsgremium analysiert. In dessen Entscheidung wurde deutlich, dass ein Konzept gesucht ist, das möglichst einfach umzusetzen und in der Weiterbearbeitung anpassungs- und entwicklungsfähig ist.

Das Beurteilungsgremium, in das auch der Kanton involviert war, empfiehlt einstimmig das Konzept von Kees Christiaanse and Partners Zürich / Ernst Basler und Partner, Zürich, zur Weiterarbeit.

Die Projekte sind öffentlich ausgestellt vom Dienstag, 12. Juni bis Freitag, 22. Juni im westlichen Erdgeschoss der Überbauung „Lineaar", Hintere Bahnhofstrasse 85. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 16 bis 19 Uhr, Samstag, 10 bis 12 Uhr.