Hilft die Stadt Aarau Künstlern mit 87000 Franken?

Drei dringliche Motionen fordern finanzielle Unterstützung für Kulturschaffende.

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Einwohnerräte aus EVP, CVP, SP, Grüne und Pro Aarau haben drei dringliche Motionen eingereicht, um Künstler durch die Coronakrise zu helfen: «Die Kulturschaffenden waren die Ersten, die von Corona betroffen waren, und werden auch die Letzten sein, die wieder arbeiten dürfen», schreiben sie. Die erste Motion fordert, den Künstlern, die für den abgesagten Maienzug 2020 engagiert worden waren, 80 Prozent des Honorars auszubezahlen. Das soll rund 16800 Franken kosten. Mit der zweiten Motion wollen die Unterzeichnenden erreichen, dass die Stadt den Kunstschaffenden beim Bezahlen ihrer Miete für Wohn- und Gewerberäume unter die Arme greift. Die Stadt soll dafür 30000 Franken bereitstellen.

Eine dritte Motion fordert schliesslich 40000 Franken als «Soforthilfe im Kulturbereich». Darunter verstehen die Motionäre sowohl monetäre Direktzahlungen als auch städtische Leistungen, konkret: Kostenerlass für das Jahr 2020 für Nutzungen von städtischen Anlagen (Proberäume, öffentliche Plätze); ein «notfallmässiger Erwerbsausfallersatz» – à fonds perdu – sowie administrative Unterstützung und Beratung für das Ersuchen um weitere Hilfsgelder. (nro)