Im letzten September fand nach über zehn Jahren Unterbruch die Neuauflage des Aarau Triathlon statt. Ein Anlass, bei dem explizit der Spass im Vordergrund steht und der sich ideal eignet als Einstieg in den Triathlonsport. Initiator war Tom Läubli, der diesen Event gemeinsam mit dem Tri-Club Aarau organisiert hat. Nach der erfolgreichen Premiere fand nun am Sonntag die zweite Ausgabe des Aarau Triathlon statt.

Um 7:45 Uhr sprangen die ersten Schwimmer ins Becken der Aarauer Badi, wo sie die ersten 500 Meter des Wettkampfs absolvierten, ehe sie aufs Rad wechselten. Bereits bei der ersten Disziplin waren grosse Unterschiede bei den Athleten zu erkennen.

Die einen nahmens gemütlich und legten hin und wieder eine kurze Verschnaufpause ein, während die anderen ihr hohes Tempo von Anfang bis zum Ende durchzogen. Auch beim Material, das zum Einsatz kam, war vom aerodynamischen Hightech-Rennrad bis zum Militärvelo alles zu sehen. «Wir haben viele Teilnehmer dabei, die zum allerersten Mal einen Triathlon absolvieren, aber auch solche, die am Ironman auf Hawaii teilnehmen und damit zu den besten der Welt gehören», so OK-Chef Tom Läubli.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Am Aarau Triathlon spielen jedoch weder Leistungsgefälle noch Altersunterschied oder Geschlecht eine Rolle. Am Ende gibt es nämlich keinen Sieger, sondern lediglich eine alphabetische Liste mit den jeweiligen Schlusszeiten der Athleten.

Jeder, der das Ziel nach den 500 Metern Schwimmen, den 20 Kilometern auf dem Rennrad und den abschliessenden fünf Laufkilometern entlang der Aare erreicht, darf sich im Ziel feiern lassen.

«Hat alles super geklappt»

300 Teilnehmer haben sich in diesem Jahr an den Start begeben. Das sind 50 mehr als noch im letzten Jahr. Und die Organisatoren hätten gar noch mehr Startplätze vergeben können. Darauf hat man aber bewusst verzichtet. «Wir haben die Teilnehmerzahl begrenzt, damit wir insbesondere auf der Radstrecke die Sicherheit garantieren können. Zudem wären wir auch logistisch an unsere Grenzen gestossen, wenn wir noch mehr Teilnehmer gehabt hätten», sagt Läubli.

70 Helfer – 50 davon auf der Radstrecke – sorgten dafür, dass auch die zweite Ausgabe des Aarau Triathlon reibungslos über die Bühne gegangen ist. «Es hat alles super geklappt. Die Feedbacks der Teilnehmer waren positiv, das Wetter hat diesmal optimal mitgespielt und die vielen Helfer, ohne die der Anlass nicht durchzuführen wäre, haben ihren Job super gemacht», freute sich OK-Chef Läubli und verspricht, dass es im nächsten Jahr eine dritte Ausgabe des Aarau Triathlon geben wird.