Aarau
Heikles Problem der Telli-Schulen gelöst

Merken
Drucken
Teilen
Die Entwicklung der Primarschule Telli soll unabhängig von jener der Zeka möglich sein.

Die Entwicklung der Primarschule Telli soll unabhängig von jener der Zeka möglich sein.

Heidi Hess

Im Jahr 2013 gingen die Wogen hoch: Das Zentrum für Körperbehinderte (Zeka) fühlte sich von der Stadt in seiner Entwicklung behindert. Auf dem Höhepunkt der Differenzen reichten die Zeka-Verantwortlichen eine Einsprache gegen die Aufstockung der Primaschule Telli ein, beendete dann aber das Verfahren vorzeitig, damit der Schulbau nicht verzögert wurde.

Seither liefen in aller Stille Verhandlungen zwischen dem Zeka und dem Stadtrat. Auf welchem Niveau zeigt die Tatsache, dass seitens des Stadtrates Stadtpräsidentin Jolanda Urech mit dabei war. Jetzt konnte ein Durchbruch erzielt, ein Vertrag unterschrieben werden. Ein Durchbruch, der die Weiterentwicklung beider Schulen unabhängig voneinander ermöglicht. Bisher war der Verlauf der Baurechtsgrenzen derart kompliziert, dass so etwas nicht möglich war.

In einer gemeinsamen Medienmitteilung heisst es: «Die neue Regelung stellt die zukünftige Entwicklung der Primarschule Telli sowie der Sonderschule und des Internates von Zeka langfristig sicher. Da die neue Regelung das bestehende Baurecht der Stiftung Zeka tangiert, muss die Neuregelung in der ersten Hälfte 2018 noch dem Einwohnerrat zur Genehmigung unterbreitet werden.»

Die Einwohnergemeinde Aarau und die Stiftung Zeka haben in den 80er-Jahren die Schulanlage Telli gemeinsam realisiert – westlich der ersten «Staumauer». Die städtische Heilpädagogische Schule und die Stiftung Zeka haben anschliessend die Anlage gemeinsam genutzt. Die Heilpädagogische Schule wird seit dem Jahr 2014 am neuen Standort im Nordpark im Scheibenschachen geführt. (uhg)