Etwa eineinhalb Wochen ist es her, als Luca Hänni die Schweiz besuchte – mit einem vollen Terminkalender im Gepäck. Mit dabei auf Schritt und Tritt: seine unzähligen Fans und die Zeitschrift Schweizer Illustrierte.

Sein wohl ältester Fan

Dabei hetzte der «Deutschland sucht den Superstar»-Gewinner von Interviewtermin zu Interviewtermin und setzte Städte in Ausnahmezustände. Am Mittwoch – den Tag an dem er Aarau besuchte – war er erst bei Radio Energy Bern geladen und anschliessend folgte ein Termin bei Espace-Media.

Natürlich folgten ihm auch in Bern seine unzähligen Fans, zu welchen sich auch Jana zählt. Die Frau mit den roten Haaren ist über 60 Jahre alt. «Ich bin sein ältester Fan und würde ihn sofort als Enkel adoptieren», wird sie von der Schweizer Illustrierte zitiert.

Von Bern nach Aarau

Danach gings ab nach Aarau, wo ein Radio-Interview-Termin mit Radio Argovia auf ihn wartete (wir berichteten). Die Polizei habe auf dem Weg den Manager von Hänni – Volker Neumüller – informiert: «Am Bahnhof stehen 200 Fans und blockieren die Zugeinfahrten.»

Das Ziel hiess also: Hänni muss möglichst unauffällig ins Mediengebäude gebracht werden. Der Chauffeur sei demnach in die Tiefgarage gefahren und von dort wurde Hänni im Lift, in die Redaktion im ersten Stock, geschleust.

Die «Medienhaus-Besetzung»

Vor dem Medienhaus herrschte Ausnahmezustand. Kurze Zeit davor ging im Bahnhof das Gerücht um, dass Hänni nicht mit dem Zug anreisen würde, sondern bereits beim Radio Argovia das angekündigte Interview gibt.

Kreischende Girls vor dem Haupteingang zum Radio Argovia: Sie alle wollen einen Blick auf den DSDS-Superstar Luca Hänni erhaschen.

Kreischende Girls vor dem Haupteingang zum Radio Argovia: Sie alle wollen einen Blick auf den DSDS-Superstar Luca Hänni erhaschen

Die 200 kreischenden Teenies verschoben also ihre Position und besetzten danach das Mediengebäude. Der Rest ist Geschichte. Die meisten der wartenden Fans konnten kein Autogramm – geschweige denn einen Blick – auf ihren Superstar erhaschen.

Das gleiche Spiel auch beim Verlassen des Gebäudes

Es kam wie es kommen musste. Beim Verlassen des Medienhauses rannten Luca Hänni in der Tiefgarage wie aus dem Nichts eine Horde schreiender Mädchen entgegen. Es folgt eine Szene, welche die Meisten wohl nur aus dem Fernsehen kennen, wenn Promis von Paparazzis verfolgt werden.

Hänni rannte zum Van, sprang hinein, der Fahrer schloss die Tür und drückte aufs Gas. Doch so schnell gaben die Fans nicht auf, schliesslich hätte ja etwas dabei herausspringen können, wenn sie einem fahrenden Van hinterher rennen.

«Wenn sie gegen die Fenster schlagen, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass jetzt die Scheibe bricht», sagte Luca zu der Schweizer Illustrierten und fügte, ganz in der Superstar-Manier an: «Angst habe ich aber nicht.» Nach Aarau gings ab zum Zürcher Flughafen, nächstes Ziel: Deutschland. Und was für eine Überraschung – auch am Flughafen warteten wieder Fans...

Luca Hänni sorgt in Aarau für Chaos und Kreisch-Alarm

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