Die Wintergmeind hat am Donnerstagabend die Teilrevision von Bauordnung und Zonenplan gutgeheissen, die es planungsrechtlich erlaubt, die Überbauung mit Hochhaus auf dem Henz-Areal zu realisieren. Der Entscheid fiel mit 125:112 Stimmen. Zuvor war ein Antrag auf Rückweisung an den Gemeinderat mit 126:115 Stimmen gescheitert. Das Henz-Areal wird nun von der Arbeitszone in eine Kernzone K5 mit Gestaltungsplanpflicht umgezont. An der Versammlung nahmen 253 der insgesamt 5574 Stimmberechtigten teil.

Gewerbepark: zurück an den Gemeinderat

Dem Projektierungskredit von 140 000 Franken für die Planung eines Gewerbeparks Helgenfeld war im Vorfeld der Versammlung Opposition erwachsen. Gestern hiess nun die Gmeind mit 121 Ja gegen 100 Nein einen Antrag der FDP gut, das Geschäft zur Überprüfung an den Gemeinderat zurückzuweisen. Dieser möchte den Gewerbebetrieben, die der Ost- und Süd-Umfahrung oder Wohnbauten weichen müssen, auf der Parzelle neben der Emmi eine neue Heimat geben.

Das Budget 2019, das auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 108 Prozent basiert und ein Defizit von 580 000 Franken vorsieht, ging mit grossem Mehr bei 2 Gegenstimmen diskussionslos durch. Zustimmung fanden auch die weiteren Geschäfte: der Ausführungskredit von 430 000 Franken für den Erweiterungsbau Trainingshalle Hofstattmatten (vereinzelte Nein-Stimmen), der Baurechtsvertrag mit der Impact Immobilien AG für das Projekt «Töpferhaus Suhr» (vereinzelte Nein-Stimmen) und die Revision von Musikschulreglement und Personalreglement (ohne Gegenstimme). (uw)