Aarau
Grosser Polizeieinsatz: Jungen Einbrecherinnen gelang die Flucht

Die Fahndung der Kantonspolizei vom Mittwoch fiel gerade in der Aarauer Innenstadt auf. Die Täterinnen konnten trotzdem entkommen.

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Die Grossfahndung der Kantonspolizei Aargau blieb erfolglos. (Symbolbild)

Die Grossfahndung der Kantonspolizei Aargau blieb erfolglos. (Symbolbild)

Frank Reiser

Mit Maschinengewehren waren Polizisten am Mittwochmorgen in der Aarauer Innenstadt unterwegs und kontrollierten Autofahrer. Das fiel mehreren az-Lesern auf. Hintergrund war ein Einbruch in der Region Aarau. Mittlerweile hat die Kantonspolizei detailliertere Angaben zum Einbruch.

"Um 10.50 Uhr meldete die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Suhr, dass sie drei junge Frauen beim Einbruch in ihre Wohnung überrascht habe", sagt Mediensprecher Bernhard Graser. Sie hatten mit einem Schraubenzieher soeben die Wohungstür aufgebrochen. "Diese seien danach ohne Beute geflüchtet."

Dieser Einbruch sei der Grund für die Grossfahndung in der Region gewesen. "Leider blieb die Täterschaft verschwunden", bedauert Graser.

Offensichtlich die gleiche Täterschaft war zuvor im gleichen Mehrfamilienhaus in eine andere Wohnung eingebrochen und hatte dort Bargeld und Schmuck erbeutet. Die betroffene Bewohnerin stellte die Tat erst am Nachmittag fest.

Gegen Abend ging bei der Kantonspolizei Aargau noch eine Einbruchsmeldung aus Suhr ein. Betroffen war eine Alterswohnung, wo die Täterschaft Bargeld entwendet hatte. (pz)

Einbrecher vermehrt aktiv

Die Kantonspolizei Aargau stellt derzeit einen deutlichen Anstieg der Einbruchdiebstähle im Wohnbereich fest. "Die Täter sind am Tag oder am frühen Abend aktiv. Die Tatorte verteilen sich zur Zeit auf den Osten des Aargaus, auf die Region Aarburg/Oftringen sowie auf das Fricktal", teilt sie mit.

Allgemein verzeichnet die Kantonspolizei Aargau eine erhöhte Präsenz von mutmasslichen Kriminaltouristen, die beispielsweise aus Frankreich einreisen. Dies äussert sich auch in der Häufigkeit von Trick- und Taschendiebstählen.

Die Kantonspolizei mahnt zu erhöhter Wachsamkeit und bittet darum, verdächtige Personen oder Fahrzeuge sofort zu melden (Notruf 117).

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