Kommentar

Grössere Projekte in Aarau verzögern sich immer mehr – daran Schuld sind auch schlechte Verlierer

Urs Helbling
In Aarau scheint es immer unmöglicher, grössere Projekte durchzuführen.

In Aarau scheint es immer unmöglicher, grössere Projekte durchzuführen.

Die Behörden unterschätzen das Störpotenzial von Störenfrieden, schreibt Urs Helbling in seinem Kommentar zu den Verzögerungen beim Umbau der alten Reithalle in Aarau.

Natürlich ist es kein reines Aarauer Phänomen. Aber in der Kantonshauptstadt scheint es je länger je mehr unmöglich, dass grössere Projekte wie jetzt die Alte Reithalle flott vorankommen. Im Gegenteil: Es gibt immer wieder Verzögerungen.

Sind die Behörden bei der Definierung der Zeitpläne zu optimistisch? Oder bei der Abwicklung der Verfahren zu wenig sorgfältig? Wohl kaum. Unterschätzt wird das Verzögerungspotenzial von irgendwelchen Störenfrieden.

Von Leuten, die sich nicht mit Entscheiden abfinden können – ganz besonders dann nicht, wenn sie ihnen nicht passen, wenn sie verloren haben. Früher waren es primär die Einsprecher, heute sind es immer häufiger auch Firmen, die um Aufträge kämpfen. Ihre Submissionsbeschwerden sind Gift für die Entwicklung der Städte und Gemeinden.

Verwandtes Thema:

Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

Meistgesehen

Artboard 1