"Ein Nachfolger für Urs Knoblauch (67), der das Unternehmen von seinem Onkel Herbert Widmer - Weber 1987 übernehmen durfte, konnte nach intensiver Suche weder im familiennahen Umfeld noch extern gefunden werden", teilt die Firma mit. "Der Entscheid zum Rückzug fiel Urs Knoblauch nicht leicht, war das Unternehmen doch in der Region sehr bekannt und stark verankert." Es sei der Firma ein grosses Anliegen, allen Mitarbeitenden "eine neue Wirkungsstätte für die Zukunft vermitteln zu können", heisst es weiter. Den Kunden versichere man, dass man alle vorhandenen Arbeiten und Projekte vertragsgemäss und mit Garantie zu Ende führe.

Laut Firmenwebsite wurde das Unternehmen 1868 von Rudolf Widmer als Zimmereibetrieb gegründet und entwickelte sich über fünf Generationen hinweg. Auf Rudolf Widmer folgte Sohn Eduard, dann dessen Sohn (wiederum ein Eduard). Letzterer erweiterte den Betrieb um das Baugeschäft. Dann trat mit Sohn Herbert die nächste Generation ein.

Über fünf Generationen hinweg entwickelte sich aus dem 1868 gegründeten Zimmereibetrieb das heutige Baugeschäft. "Als klassischer Generalunternehmer (Planungs-, Architektur-, Ingenieur-, Baumeister-, Zimmermanns- und Schreinerarbeiten) war er der Zeit weit voraus", heisst es auf der Firmenwebsite. "In schwierigen Zeiten wurde das Dienstleistungsangebot um Transporte sowie die Kohlenhandlung erweitert. Die nach den Kriegsjahren beginnende Spezialisierung der Handwerker bewirkte, dass die Zimmereiabteilung geschlossen wurde und man sich auf die Baumeisterarbeiten konzentrierte."

1983 trat Herbert Widmers Neffe Urs Knoblauch ins Geschäft ein und konnte dieses 1987 erwerben. Im Jahre 2000 wurde die Firma Widmer & Co. AG zur heutigen WIDMER BAU AG. Die Gebäude für Büro und Werkhof befinden sich seit je her am Zopfweg 4 in Gränichen. (NRO)