«Technische Limiten gibt es für ihn nicht. Eine Wand, kein Couloir ist ihm zu steil oder gefährlich.» Das schrieb die bekannte Alpin-Journalistin Natascha Knecht über den Extremskifahrer. 2008 war er erstmals im Himalaja. 2011 fuhr er am 8000er Shishapangma eine Extremroute hinunter – natürlich auf Ski.

Sébastien de Sainte Marie, neben «Säbi» auch «Séb le fou» genannt, stammt ursprünglich aus der Westschweiz. Er arbeitete lange bei Bächli Bergsport und ist jetzt bei Planet Endurance tätig. Seit Donnerstag ist er allerdings im Unterwallis aktiv. Dort, wo sich traditionellerweise die allerbesten, allerwildesten Ski- und Snowboardfahrer am «Extreme Verbier», dem Finale der «Freeride World Tour», treffen.

«Säbi» hat dort einen sogenannten «Dreamjob», vergeben von Coople, der Betreiberin der grössten Plattform für On-Demand-Arbeit in Europa. Er hat die einmalige Gelegenheit, mit den besten Athleten der Welt in den Schweizer Bergen Ski fahren zu dürfen und als Kameramann das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen.

Der Liebe wegen im Aargau

Das Skifahren dürfte für «Säbi» kein Problem sein. Auch wenn er in dieser Szene nicht mehr der Allerjüngste ist, wird er mit den extrem steilen Hängen kaum Probleme haben. Denn seine Free-Skiing-Abenteuer haben ihn während mehr als fünfzehn Jahren bereits auf die Gipfel von Chamonix, Neuseeland und in den Himalaja geführt. Als erster Schweizer Skifahrer eröffnete er eine neue Abfahrtsroute an der Südwand des Mont Blanc.

«Säbi» lebte von 2015 bis 2017 in Näfels GL und zog der Liebe wegen in den Aargau.
Coople ist nicht nur die grösste Plattform für flexibles Arbeiten in Europa, sondern auch Sponsor der «Extreme Verbier». Sie stellt den Organisatoren On-Demand-Personal zur Verfügung, um den Personalbedarf vor Ort zu decken. Das Casting für den Freeride World Tour Dream Job begann bereits im Februar – an «Säbi» kam keiner vorbei. (AZ)