Unterentfelden
Gmeind schluckt bittere Pille: Steuerfuss steigt in Unterentfelden um 5 Prozent

Im Dezember hatten die Unterentfelder sich gegen eine Steuerfusserhöhung gesträubt und das Budget mit einem Steuerfuss von 110 Prozent statt bisher 103 Prozent abgelehnt. Jetzt haben sie einer Erhöhung um 5 auf 108 Prozent eindeutig zugestimmt.

Katja Schlegel
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Ab 2015 gibts weniger Vergünstigung.

Ab 2015 gibts weniger Vergünstigung.

archiv

Die 198 anwesenden Stimmbürger (von 2497) haben gestern Abend an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung in der Halle Bächliweg die bittere Pille geschluckt: Das Budget 2014 mit einer Steuerfusserhöhung um 5 auf 108 Prozent wurde mit 172 zu 14 Stimmen gutgeheissen.

Einen Steuerfuss von 110 Prozent hatten die Unterentfelder und Unterentfelderinnen im Dezember abgelehnt. Gestern hätten die anwesenden Stimmberechtigten diesem Steuerfuss beinahe doch zugestimmt. Die Finanzkommission hatte diesen Antrag gestellt und 86 der Anwesenden (inkl. Gemeinderat) stimmten ihm zu. Der Antrag des Gemeinderates mit dem Steuerfuss von 108 Prozent erhielt jedoch 103 Stimmen.

Trotzdem ein Defizit im Budget

Das überarbeitete Budget weist Sparvorschläge im Umfang von 147 000 Franken aus - darunter empfindliche Punkte wie die Räumung der Gehwege im Winter. Trotzdem ist bei einem Steuerfuss von 108 Prozent ein Fehlbetrag von rund 447 000 Franken zu rechnen. Für ein ausgeglichenes Budget in diesem Jahr wäre ein Steuerfuss von 114 Prozent erforderlich gewesen. Der Aufwand 2014 beläuft sich auf rund 17,28 Millionen Franken.