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Gigathlon: «Wir machen den Anlass gerne wieder mal»

Hanspeter Hilfiker beim Zielturm des Gigathlons 2015 in Aarau.

Hanspeter Hilfiker beim Zielturm des Gigathlons 2015 in Aarau.

Am Gigathlon gab es in der Nacht auf Montag noch Applaus für die letzten eintreffenden Teams und Athleten – und kaum Zwischenfälle. Der Präsident des lokalen OK-Komitees, Stadtrat Hanspeter Hilfiker, zieht ein positives Fazit.

Die Dunkelheit hatte das Gigathlon-Gelände im Aarauer Schachen bereits eingenommen und noch immer trudelten die letzten Gigathleten ein. Um 21.45 Uhr war der erste Spanier, der je den Schweizer Gigathlon abgeschlossen hat, ins Ziel gelaufen. Das erzählt Hanspeter Hilfiker, Aarauer Stadtrat und Präsident des lokalen Gigathlon-Organisationskomitees.

Gigathlon: Die Einzel-Gewinner Ramon Krebs und Nina Brenn im atemlosen Interview nach der Ziellinie.

Gigathlon: Die Einzel-Gewinner Ramon Krebs und Nina Brenn im atemlosen Interview nach der Ziellinie.

Kurz vor 23 Uhr trafen das letzte Zweierteam und ein Single-Athlet ein. «Alle Helfer sind rund 150 Meter vor der Zielkurve parat gestanden und haben ihnen Anerkennung gezollt», sagt Hilfiker. «Das waren sehr schöne Momente.»

Grösseres Verkehrsaufkommen

Hilfiker zieht ein positives Fazit über den Gigathlon, welcher seinen Hauptort in Aarau hatte. Die Zusammenarbeit zwischen den Veranstaltern invents.ch und den lokalen Behörden habe sehr gut funktioniert. «Obwohl das Verkehrsaufkommen grösser war als erwartet, gab es keine Probleme. Gerade beim Ziegelrain mussten wir kurzfristig mehr Leute für die Verkehrsregelung aufbieten», sagt er. Doch Helfer seien genug zur Verfügung gestanden und das Problem konnte schnell gelöst werden.

Grosse Zwischenfälle habe es keine gegeben. Wenige Unfälle beim Velofahren und Inlineskating wurden verzeichnet, einige Athleten mussten ambulant im Spital behandelt werden. Auch die hohen Temperaturen an beiden Renntagen haben zu keinen nennenswerten Zwischenfällen geführt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dies führte die Gigathlon-Organisation auf das eigenverantwortliche Handeln der Teilnehmer und die vorbeugenden Massnahmen zurück.

Auch vonseiten der Polizei sei laut Hilfiker alles gut gelaufen. Einzig aufgrund eines Verkehrsunfalls zwischen Seon und Lenzburg sei es laut Regionalpolizei Lenzburg kurz brenzlig geworden, weil die Biker gerade zu dieser Zeit diese Strasse querten. Der Gigathlon selbst sei aber nie beeinträchtigt gewesen.

Sanität am Gigathlon im Dauereinsatz.

Sanität am Gigathlon im Dauereinsatz.

Nächstes Jahr in Uri und im Tessin

Für Hanspeter Hilfiker ist klar, dass die Stadt Aarau und der Kanton vom Grossanlass profitieren konnten. «Ich habe einige Athleten gehört, welche erstaunt waren ob der Vielfalt der Landschaft und der attraktiven Strecken», sagt er. Am Freitag- und Samstagabend sei die Stadt voller Athleten gewesen, welche sich auch die Stadt angeschaut hätten. «Das ist ein positiver Effekt für die Stadt Aarau», sagt er.

Vor allem von der Stimmung war Hanspeter Hilfiker begeistert. «Der ganze Schachen war voller Leute und die Stimmung war locker und ruhig, das hat mich beeindruckt.» Sein Fazit: «Es war ein sehr positiver Anlass, wir können ihn gerne wieder einmal bei uns machen.» Doch so schnell wird der Gigathlon wahrscheinlich nicht mehr in den Aargau kommen. Im nächsten Jahr findet er vom 10. bis 12. Juni in der Region Uri, Gotthard und Tessin statt.

Lesen Sie hier den Verlauf des Gigathlon 2015 im Liveticker nach: 

Gigathlon 2015 - Der Liveticker

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