Suhr/Oberentfelden

Gibt es bald den A1-Anschluss «Aarau Mitte»?

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Der Kanton prüft in Absprache mit dem Astra einen Halbanschluss zwischen Suhr und Oberentfelden.

Bisher hiess es seitens der Behörden, ein weiterer Autobahnanschluss zwischen Hunzenschwil (Aarau Ost) und Kölliken (Aarau West) sei ausgeschlossen. Kantonsingenieur Rolf H. Meier erklärte stets, der Bund habe eine zusätzliche Auffahrt «klar abgelehnt». Zum Beispiel bei der A1-Brücke zwischen Gränichen und Suhr.

An der Abgeordnetenversammlung von AargauSüd impuls am Donnerstag in Reinach waren aus dem Mund des Kantonsingenieurs ganz neue Töne zu hören. Er sagte «Aarau Mitte». In Absprache mit dem Bundsamt für Strassen (Astra) wird auf der Ebene einer strategischen Planung die Option eines Halbanschlusses zwischen Suhr und Oberentfelden geprüft – als Ergänzung zur Südumfahrung, die sich ebenfalls noch in einem frühen Planungsstadium befindet. Die Ab- und Auffahrt wäre nur von und nach Zürich möglich. Automobilisten aus dem Wynental würden auf der Südumfahrung ins Gebiet Weltimatt fahren, dann auf die A1 gehen und zurück Richtung Osten fahren. Wer nach Richtung Bern will, benutzt den bestehenden Anschluss Aarau West.

Zukunftsmusik? Meier sagt nur so viel: «Wir überprüfen, was dieser Halbanschluss für Konsequenzen hätte.».

Nichts Neues sagte er zum Baubeginn der Ostumfahrung Suhr: Optimisten rechneten mit 2023, Pessimisten mit 2027 – und die Wahrheit liege wohl dazwischen.

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