Aarau
Gewerbeverband: «Keine halbe Lösungen beim WSB-Bahnhof»

Nebst dem TCS und anderen Organisationen macht sich auch der Gewerbeverband für eine niveaufreie Kreuzung beim WSB-Bahnhof Aarau stark. Das vom Regierungsrat vorgeschlagene Projekt greife zu kurz, argumentiert dieser.

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Mit über 14 Mio. Franken würde lediglich das Mittelperron verlängert und verbreitet sowie dessen Zugang ausgebaut. Die Niveaukreuzung der WSB auf der Hintern Bahnhofstrasse werde beibehalten. «Damit erweisen sich die eingesetzten Mittel als unverhältnismässig. Der unbefriedigende Zustand wird auf Jahre hinaus zementiert.»

Die AGV-Geschäftsleitung fordert, die Niveaukreuzung der WSB auf der Hintern Bahnhofstrasse zu beseitigen. Nachdem die WSB erfreulicherweise nicht mehr auf der Strasse nach Suhr fahre, sei dies ein logischer Schritt zur weiteren Verbesserung der Sicherheit. Dies könne entweder mit einer Unterführung oder durch eine neue Endstation der Wynentalbahn beim SBB-Bahnhof Aarau oder durch eine Verlegung des gesamten WSB-Bahnhofs zum SBB-Bahnhof Aarau mit einer südlichen Umlegung der Hintern Bahnhofstrasse verwirklicht werden.

«Mit diesen Lösungen, die zwar teurer als das vorgeschlagene Projekt sind, können die erheblichen finanziellen Mittel besser eingesetzt werden», teilt der Gewerbeverband mit. Halbheiten, wie schon beim Sauerländertunnel, der nicht bis zum Knoten Gais fortgeführt wurde, lösten die Verkehrsprobleme in Aarau nicht mehr. (kel)

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