Zukunftsraum Aarau

Gemeinderat Suhr will nicht zu Gross-Aarau fusionieren

Suhr will wohl nicht fusionieren.

Suhr will wohl nicht fusionieren.

Der Gemeinderat beantragt den Ausstieg aus dem Projekt Zukunftsraum Aarau.

Am Mittwoch um 10.14 Uhr, mitten in der Corona-Krise, verschickt der Suhrer Gemeinde-Geschäftsführer Philippe Woodtli eine Medienmitteilung, die womöglich das Projekt "Zukunftsraum Aarau" beerdigen wird: "Der Gemeinderat Suhr wird an der Landsgemeinde vom 20. Juni 2020 den Antrag stellen, auf eine weitere Beteiligung am Projekt Zukunftsraum Aarau zu verzichten", heisst es darin. "Das bedeutet, der Gemeinderat schlägt der Landsgemeinde vor, nicht mit den anderen am Projekt beteiligten Gemeinden zu fusionieren, sondern als Gemeinde eigenständig zu bleiben."


Der Gemeinderat habe die Resultate der abgeschlossenen Fusionsanalyse zur Kenntnis genommen
und bedanke sich bei der Projektleitung für die umfangreichen und sorgfältig erstellten Berichte, heisst es weiter. "Die Analyse hat gezeigt, dass eine Fusion möglich wäre, aber auch mit Nachteilen verbunden wäre. Für die Gemeinde Suhr besteht keine Notwendigkeit zu fusionieren: Der Gemeinderat ist zum Schluss gekommen, dass die möglichen Vorteile einer Fusion die Aufgabe der Eigenständigkeit
nicht rechtfertigen. Die Gemeinde Suhr verfügt über genügend eigene Stärken, um ihre Aufgaben
auch in Zukunft eigenständig zu erfüllen."

Da Suhr neben Aarau die mit Abstand grösste Gemeinde im "Zukunftsraum Aarau" ist, würde ein Nein der Suhrer Stimmbürger gravierende Auswirkungen haben. Neben Suhr und Aarau gehören dem Projekt derzeit noch Unter- und Oberentfelden sowie Densbüren an. (nro)

Update folgt...

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