Aarau

Gemeinde Buchs wehrt sich gegen Fahrverbot im Aarauer Gönhard-Quartier

Durchgangsverkehr in den Quartieren Gönhard und Goldern, wie hier an der Weltistrasse, sorgte für Unmut bei der Bevölkerung. Jetzt gibt es Gegenwehr gegen das geplante Teilfahrverbot.

Durchgangsverkehr in den Quartieren Gönhard und Goldern, wie hier an der Weltistrasse, sorgte für Unmut bei der Bevölkerung. Jetzt gibt es Gegenwehr gegen das geplante Teilfahrverbot.

Es war das Bundesgericht, das die Stadt Aarau beauftragte, zu schauen, ob und wie der Schleichverkehr durch das Gönhardquartier unterbunden werden könnte. Nun sind gegen das geplante Teilfahrverbot neun Einsprachen eingegangen.

Es war das Bundesgericht, das die Stadt Aarau beauftragte, zu schauen, ob und wie der Schleichverkehr durch das Gönhardquartier unterbunden werden könnte. Ein Baubeschwerdeverfahren gegen die Lärmimmissionen im Quartier hatte dies 2010 erreicht.

In der Folge arbeitete die Stadt ein Teilfahrverbot aus für die Quartiere Gönhard und Goldern. Der Stadtrat beschloss in diesem Frühling am 30. März, dieses umzusetzen. Es ist deckungsgleich mit dem Lastwagen-Fahrverbot zwischen der Tram-, der Buchser- und der Entfelderstrasse. Im zweiten Gartenstadtquartier, dem Zelgli, gilt das Durchfahrtsverbot bzw. der Zubringerdienst schon seit dem Jahr 2003.

Teilfahrverbotszone Gönhard/Goldern

Gegen den Beschluss haben nun neun Parteien Einsprache eingelegt, wie die Stadt mitteilt. Darunter sind laut Stadtrat Werner Schib Bewohner des Gönhard-Quartiers selbst, welche nicht einverstanden sind mit dem Perimeter – ihrer Meinung nach ist das Gebiet zu gross. Sie wollen nicht, dass Bewohner am Rande des Gebietes als Anwohner gelten und somit durch den Perimeter fahren können.

Mehr Verkehr rundherum

Weiter haben Anwohner ausserhalb des Perimeters an der Buchserstrasse und der Entfelderstrasse Einsprache gemacht. Sie befürchten mehr Verkehr auf diesen Routen, wenn das Gönhardquartier nicht mehr durchfahren werden kann.

Auch eine Gemeinde ist nicht einverstanden mit dem Vorhaben in der Aarauer Gartenstadt: Buchs. «Das Fahrverbot hat gravierende Auswirkungen auf die Gemeinde», sagt Vize-Ammann Hansruedi Werder, mehr könne er dazu nicht sagen, weil das Verfahren noch am Laufen sei. Der Perimeter grenzt entlang der Buchser- und der Tramstrasse an Buchs. In diesem Bereich soll die Einfahrt zur Herzogstrasse, und beim Kantonsspital jene zur Tellstrasse, für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Suhr hat offenbar nichts gegen die Teilfahrverbotszone: Auf dem Aarauer Teil der Bachstrasse ist nicht mal eine Fahrverbotstafel nötig, weil der Suhrer Teil der Bachstrasse ohnehin schon von einem Fahrverbot belegt ist.

Nebst den Fahrverbotstafeln für den Transitverkehr sind an den Kantonsstrassen beim Gais-Kreisel und beim Knoten Bavaria Lichtsignalanlagen vorgesehen sowie eine Busspur von Suhr entlang der Tramstrasse stadteinwärts bis zum Knoten Bavaria.

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