Erlinsbach

«Gault-Millau»-Wirt Albi von Felten serviert ein Anti-Corona-Menu

Albi von Felten hat mit seinem Küchenteam – im Bild Pascal Bitterlin, Joël Müller und Florian Ihle (v.r.) – das Menu entwickelt.

Albi von Felten hat mit seinem Küchenteam – im Bild Pascal Bitterlin, Joël Müller und Florian Ihle (v.r.) – das Menu entwickelt.

Er kann sie nicht mehr lesen, die Schreckensnachrichten aus der Gastroszene. Darum kocht der «Hirschen»-Wirt nun gegen das Virus an.

«Es ist brutal, was wegen des Corona-Virus abgeht. Auch bei uns», sagt «Hirschen»-Wirt Albi von Felten aus Erlinsbach. Aber er will nicht jammern, nur schon seiner Mitarbeiter wegen. Er kocht gegen das Virus an.

Der bekannte Gastronom (15 «Gault-Millau»-Punkte) hat ein «Anti-Virus-Programm» auf die Karte gesetzt. «Wir können das Virus nicht aufhalten», sagt von Felten, «aber wir können unseren Organismus gegen Infektionen stärken.»

Gemeinsam mit seiner Küchencrew hat er ein stärkendes Menu entwickelt: Unter anderem gibt es einen warmen Apfelessig-Honig- Drink, das Hausmittelchen, auf das schon von Feltens Grossmutter schwor, gefolgt von einem Bärlauchsalat (wirkt kräftigend), einer Rüeblisuppe mit Ingwer und Chili (beides wirkt antiseptisch), einem Bio-Zeburind-Ragout mit Weisskabis (Vitaminspender, wirkt antibiotisch) und Zitronenpolenta, einem Zitrusfrüchtesalat (Vitamin C und Abwehrkräfte) und einem Grappa (desinfizierend). Das alles gibt es für 79 Franken (ohne Suppe für 69 Franken).

Und zu guter Letzt bietet Albi von Felten für 160 Franken eine Übernachtung (inklusive Frühstück) für zwei Personen in einem seiner Winzerzimmer im «Weinhaus am Bach» an – «Weil Luftveränderung und Ruhe gut tun.»

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