Aarau

Gaukler laden zum Zwischenspiel in die Stadt

Wer gehört zum Spiel, wer nicht? Die Kantischüler aus Zofingen sorgten für leichte Verwirrung und Staunen.

Wer gehört zum Spiel, wer nicht? Die Kantischüler aus Zofingen sorgten für leichte Verwirrung und Staunen.

Es war nur die Ouvertüre zu den Theatertagen, welche Passanten am Donnerstagabend in der Igelweid in Aarau staunen liess. Am Samstag, 14. Juni, geht es erst so richtig los.

Der alte Mann am Stock, die hochnäsige Dame und der Clochard klappen ihre Stühle auf. Zwei Passanten hasten vorbei, wollen sich auf dem Weg in den Feierabend nicht stören lassen, ein Velofahrer weiss nicht so recht, wie er die Gruppe umkurven soll. Wer gehört zum Spiel, wer nicht? Nur die Kantonsschüler aus Zofingen in ihren weissen Masken? Oder doch auch die unfreiwillig involvierten Statisten? Die Gaukler unter der Leitung von Lehrer Heinz Schmid haben mit ihrem Spiel einen Vorgeschmack auf das «Zwischenspiel» der Theatertage gegeben, die nach einem Übergangsjahr wieder auferstehen sollen.

Mit dem Verein unter der Leitung von Hans Fügli, Einwohnerrat und selber Theaterspieler, seien neue tragfähige Strukturen geschaffen worden, sagte Stadtrat Hanspeter Hilfiker an der Eröffnung. Er hob auch hervor, dass das neue Konzept nicht einfach quantitative, sondern qualitative Ansprüche stelle. Mit den Theatertagen werden inhaltlich neue Wege beschritten, das manifestiert der Verein deutlich mit dem «Zwischenspiel». An zwölf Spielorten vom Bahnhofplatz über Igelweid und alte Reithalle bis in die Altstadt treten am Samstag, 14. Juni, Theater-Ensembles, Akrobaten, Geschichtenerzähler, Clowns, Tanzcombos auf. Die Theatertage gehen dorthin, wo das Theater hingehört – zu den Menschen.

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