Gastronomie
Aarauer «Gault-Millau»-Restaurant Mürset präsentiert mit dem «Müvée» ein neues Bijoux

Aus dem Zunftsaal im ersten Stock des Mürset ist ein Saal für Events geworden, der in Aarau seinesgleichen sucht.

Nadja Rohner
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Geschäftsführer Martin Klima, Chef-de-Service Laura Valli und Inhaber Felix Suhner (v.l.) im neuen Saal «Müvée» im Restaurant Mürset.

Geschäftsführer Martin Klima, Chef-de-Service Laura Valli und Inhaber Felix Suhner (v.l.) im neuen Saal «Müvée» im Restaurant Mürset.

Severin Bigler

«Dreissig Kilo», sagt Felix Suhner lachend, noch ehe die Frage, wie viel die gigantischen Kronleuchter wiegen, fertig gestellt ist. «Darüber wird oft gerätselt. Sie sehen schwerer aus, als sie sind.» Der Unternehmer steht im «Müvée» dem neuen Gastraum seines Aarauer «Gault-Millau»-Restaurants Mürset (aktuell 13 Punkte). Ein «Bijoux für Events und Feiern» – so wird der neue Saal im ersten Stock angepriesen. Zu Recht.

Früher war hier die Zunftstube der Zunft zum Stadtbach, welche mittlerweile in die Aeschbachhalle gezügelt ist. Suhner, der Eigentümer des Mürset und – unter anderem – des «Seerose Resort & Spa» in Meisterschwanden, hat die Gelegenheit genutzt, um aus dem Raum über der «Weinstube» etwas Neues zu machen. Dafür musste die Decke, respektive ein Zwischenboden, weichen.

So sah die Zunftstube im Mürset früher aus.

So sah die Zunftstube im Mürset früher aus.

zVg

Nun erstreckt sich das «Müvée» in der Höhe über zwei Stockwerke und den Dachstock; die originalen Balken des Hauses aus den 1840er-Jahren liegen frei. «Sie waren in einem erstaunlich guten Zustand», so Suhner. Der neu entstandene Raum verströmt den Charme eines eleganten Chalets. Viel Holz, ein riesiger Perserteppich, dunkle Stoffe, die glitzernden Kronleuchter, ein Fokus auf Wein. Bordeaux steht, wenn auch nicht alleine, im Vordergrund. «Meine Weinliebe», verrät Suhner.

Die Verwandlung ist gelungen.

Die Verwandlung ist gelungen.

Severin Bigler

Der Name «Müvée», eine Wortkreation aus Mürset und Cuvée, hat sich das Ehepaar Suhner ausgedacht. Der neue Saal ist nicht als À-la-carte-Restaurant konzipiert. Sondern für Gesellschaften von 15 bis 50 Personen: Hochzeiten, Geschäftsessen. Gerne auch im familiären Rahmen, mit Schüsseln auf dem Tisch, zum Teilen. «Hier bitten wir zu Tisch – wie einst Urgestein Rosa Egger-Mürset», wird das «Müvée» beschrieben. Aufgetischt wird Fleisch vom Aargauerbraten über den Kalbshohrücken bis zum Roastbeef, aber auch vegetarische Alternativen.

So sieht das neue Restaurant im Bewegtbild aus.

Nadja Rohner

In Betrieb ist das «Müvée» ab nächstem Wochenende. Nur an einem einzigen Abend, am Samstag, 30. Oktober, öffnet es als Restaurant seine Türen. Danach ist es für Events reserviert.

Auch der Eingangsbereich hat eine weinbetonte Überarbeitung erhalten.

Auch der Eingangsbereich hat eine weinbetonte Überarbeitung erhalten.

Severin Bigler

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