Fusionsbefürworter setzen auf die Stimmen der Jungen

Das Pro-Komitee zum Zukunftsraum Aarau wappnet sich für die Referendumsabstimmung in Oberentfelden.

Daniel Vizentini
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Sie wollen, dass beide Entfelden mit Aarau fusionieren (v.l.): Peter Baertschiger (Kreisschulrat, SP), Pius Meyer (ehem. Lehrer), Harry Knaus (FDP), Ruedi Berger (alt Gemeindeammann, SP), Julia Hauri (Studentin, GLP), Johann Sager (SVP), Max Gysin (alt Gemeindeammann, FDP).

Sie wollen, dass beide Entfelden mit Aarau fusionieren (v.l.): Peter Baertschiger (Kreisschulrat, SP), Pius Meyer (ehem. Lehrer), Harry Knaus (FDP), Ruedi Berger (alt Gemeindeammann, SP), Julia Hauri (Studentin, GLP), Johann Sager (SVP), Max Gysin (alt Gemeindeammann, FDP).

Bild: zvg

Unterentfelden hat bereits definitiv Ja gesagt zur Ausarbeitung eines Fusionsvertrags mit Aarau und den übrigen Zukunftsraum-Gemeinden. In Oberentfelden gilt es nun am 13. Dezember den Ja-Entscheid der Gemeindeversammlung zu bestätigen oder zu widerrufen. Nachdem das Nein-Komitee aus parteilosen Bürgern und Exponenten von SVP und EDU innert weniger Wochen fast 1000 Unterschriften für ein Referendum sammelte – mehr als doppelt so viele wie nötig –, machen sich nun auch die Befürworter des Zukunftsraums bereit für den Abstimmungskampf.

Dafür haben sie einen ansprechenden Internetauftritt lanciert (www.zukunftsraum-entfelden.ch), wo sie nebst ihren Argumenten auch Stellungnahmen von Lokalpolitikern aller Parteien, Finanzkommissionsmitgliedern, Studierenden, vom ehemaligen Bez-Lehrer Pius Meyer oder dem Geschäftsführer der Spitex Aarau, Daniel Schwarzenbach, aufführen.

Auffallend sind die Videos gleich auf der Startseite: Dort setzt das Pro-Komitee gezielt auf Aussagen von Entfelder Jugendlichen. «Es ist sehr wichtig für unsere Generation, dass du an die Urne gehst und Ja zum Zukunftsraum Aarau sagst. Gemeinsam erreicht man viel mehr als alleine», sagen verschiedene junge Menschen in der Videobotschaft, mit Schulhäusern, Tramhaltestellen oder der Kirche von Oberentfelden im Hintergrund, untermalt von dramatisch anregender Musik. In einer Medienmitteilung schrieb das Komitee gestern von einer «Zukunft zu einem starken Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsraum». Was in den letzten Jahren zusammengewachsen sei, gehöre laut ihnen auch zusammen.