Aarau
Fröhliches Örgelitesten am Volksmusikmarkt

Da örgeln sie um die Wette, dort versucht sich jemand am Alphorn. Überlaufen ist der Volksmusikmarkt nicht; dafür kommt man leicht ins Gespräch mit den Ausstellern.

Peter Weingartner
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Chlaus Zurfluh testet die Instrumente
12 Bilder
Örgelitesten am Volkmusikmarkt
Klingt nicht schlecht
Jung und Alt und viele Zuh+Ârer
Jung und Alt am Volksmusikmarkt
Jam Session mit Chlaus Zurfluh
Interesse am Alphorn
Handelseinig - der Fleischschneider ist verkauft
Fröhliches Ausprobieren
Das ist ein Kässeli
Alte Noten sind gefragt
Auch der Nachwuchs wills wissen

Chlaus Zurfluh testet die Instrumente

wpo

Brigitte Ziehler sähe ihren Stricksocken und –stulpenberg gerne schwinden und möchte wenigstens die Platzmiete herausschlagen. Hermann Baur sieht ess anders: Er macht neue Entwicklungen auf dem Akkordeonmarkt bekannt.

Einen Gemischtwarenstand führt Pia Müller aus Büren, Nidwalden: Noten, Schallplatten bis zurück zu Schellack-Scheiben. Sogar die Bossbuebe träumen auf dem Stapel ihr Träumli. «Es läuft gar nicht so schlecht», sagt sie.

Neben Kleidern und Instrumenten werden auch Waren wie Gämshörner, Wildwürste, Murmeli-Kräutersalbe und «stilvolle Accessoires» feil geboten. Wir haben ein solches Gerät einmal gesehen, und jetzt haben wir eines reserviert», sagt Markus Heimgartner aus Turgi: ein Wurst-Schneider für den Salami, aus Holz.

Chlaus Zurfluh aus Altdorf drückt sich Schwyzerörgeli spielend durch die Ausstellung. «Nein, ich brauche kein neues Instrument», meint er, «aber als Musiklehrer muss ich Bescheid wissen und ausprobieren.» Ein Spitzenmodell kostet was ein neuer Kleinwagen. Getestet wird fleissig: Jung mischt sich mit Alt zur Jam Session der volkstümlichen Art.