Entfelden
Freudige Überraschung: Entfelder Schule kostet eine halbe Million weniger

Die beiden Verbandsgemeinden der Kreisschule Entfelden müssen für letztes Jahr weniger tief in die Tasche greifen als erwartet: Die Nettokosten belaufen sich auf rund 11,7 Millionen Franken – budgetiert waren 12,2 Millionen.

Katja Schlegel
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Die Nettokosten belaufen sich auf rund 11,7 Millionen Franken – budgetiert waren 12,2 Millionen.

Die Nettokosten belaufen sich auf rund 11,7 Millionen Franken – budgetiert waren 12,2 Millionen.

Katja Schlegel

Für Oberentfelden machen Nettoaufwand plus Besoldungsanteile unter dem Strich einen Anteil von rund 7,67 Millionen aus, für Unterentfelden 4,04 Millionen. Ein direkter Vergleich zu den Vorjahreszahlen ist aufgrund der Umstellung auf das Rechnungsmodell HRM2 nicht möglich.

Der Minderaufwand fusst auf der Rechnung der Kreisschule: Der Nettoaufwand beläuft sich auf 5,99 Millionen und beträgt somit rund 564 000 Franken weniger als budgetiert. Gemäss den Ausführungen von Kreisschulpflege und Schulleitung setzt sich der Betrag unter anderem aus Einsparungen bei Schulmaterial, der Pause bei den Spezialwochen und Minderaufwänden bei der externen Beschulung von Schülerinnen und Schülern zusammen.

Den grössten Brocken mit einer Nettoabweichung von knapp 238 000 Franken betrifft das Konto Schulliegenschaften: Erklärt wird diese mit tieferen Lohnkosten beim Betriebspersonal, eingegangenen Beiträgen von nicht budgetierten Versicherungsleistungen sowie dem geringeren Aufwand beim baulichen Unterhalt und einem bereits realisierten Projekt. Von den 5,99 Millionen tragen die Oberentfelder Steuerzahler 3,93 Millionen, die Unterentfelder 2,06 Millionen.

Knapp 49 000 Franken höher als budgetiert ausgefallen sind die Besoldungsanteile an den Kanton mit 5,72 Millionen. Die Besoldungsanteile werden den Verbandsgemeinden direkt weiter verrechnet. Für Oberentfelden macht das einen Anteil von 3,74 Millionen, für Unterentfelden einen von knapp 1,98 Millionen.

Zwei günstigere Abrechnungen

Nebst der Rechnung 2014 liegen auch zwei Abrechnungen auf dem Tisch: eine zum Investitionskredit für die Planung und Durchführung des Projektwettbewerbs zum Schulhaus Erlenweg 2 in Oberentfelden, eine zum Bau von zwei neuen Schulzimmern beim Schulhaus Roggenhausen in Unterentfelden. Beide Abrechnungen schliessen mit einer Kostenunterschreitung. Vom bewilligten Investitionskredit von 400 000 Franken werden knapp 80 000 Franken für Nachbearbeitung, Planung und Reserven nicht gebraucht, weil die Stimmbürger das Projekt abgelehnt haben. Gar um knappe 100 000 Franken günstiger ausgefallen ist der Bau der beiden Schulzimmer beim Schulhaus Roggenhausen in Unterentfelden. Dieser kostet nicht 780 000 Franken, sondern 680 000 Franken. Deutlich günstiger waren unter anderem die Baunebenkosten und die Ausgaben für die Umgebungsarbeiten.

Die Rechnung und die beiden Abrechnungen müssen nun durch den Kreisschulrat an der Sitzung von kommendem Mittwoch genehmigt werden. Die Sitzung ist öffentlich.

Sitzung Kreisschulrat Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr in der Aula des Oberstufenschulhauses Oberentfelden

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