Die IBA-Kunden konnten letztes Jahr Aktien ihrer Stromlieferantin kaufen. Heute gehören 2,2 Prozent der IBA privaten Aktionären, wie Verwaltungsratspräsident Marcel Guignard ausführte.

Die gut gelauten Neo-Aktionäre konnten sich nach den statutarischen Geschäften zum erfolgreichen IBA-Jahr 2011 (Umsatz plus 5 Prozent, Gewinn 15,9 Mio. Franken) und einem Referat über die künftige Rolle von Erdgas in der Schweizer Energieversorgung (die IBA hat diesbezüglich soeben das Wynental erschlossen) über ein dreigängiges Nachtessen mit Küttiger Weinen freuen. Die Region hat nach der Publikumsöffnung der IBA also einen neuen gesellschaftlichen Event.

Die IBA macht in Sachen erneuerbare Energien vorwärts. So kündigte Marcel Guignard an, die Öffentlichkeit am 30. Mai in Aarau über neue Wärmeverbünde aus Grundwasser- und Abwärme zu informieren. Der neue Energierichtplan soll die Wärmeerzeugung wegbringen von fossilen Quellen.

IBA-CEO Hans-Kaspar Scherrer berichtete von Gesprächen mit umliegenden Gemeinden über eine Biogasanlage im Grossraum Aarau. An der Suhre ist ein weiteres Kleinwasserkraftwerk geplant. Und zusammen mit mehreren Stadtwerken bewirbt sich die IBA um die neue Konzession für das Aarekraftwerk Klingnau.