FC Aarau

Fredy Strasser: Jetzt spricht der «Totengräber» des FC Aarau

Fredy Strasser sieht sich nicht als Buhmann

Fredy Strasser sieht sich nicht als Buhmann

Er soll der Totengräber des FC Aarau sein, weil er einen schwammigen Vertrag unterschrieben und so Schulden in Millionenhöhe verursacht haben soll. Jetzt äussert sich Fredy Strasser zu den Vorwürfen. Er sieht sich nicht als Buhmann.

Vom FCA-Retter zum Totengräber des Vereins. Fredy Strasser und der mittlerweile verstorbene FCA-Präsident Peter Kappeler haben 2001 einen Vertrag mit der Firma MTO unterschrieben. Das hat den FC Aarau damals gerettet und bringt den Verein heute arg in die Bredouille. Aus den Helden sind Buhmänner geworden.

Gegenüber Tele M1 nimmt Fredy Strasser jetzt erstmals Stellung zu den Vorwürfen. Es tue ihm weh, vor allem für den verstorbenen Peter Kappeler. «Der wird jetzt an den Pranger gestellt, das ist pietätlos.» Sich selbst sieht Strasser nicht als Buhmann. Er trage keine Verantwortung für das, was passiert ist. Bei der Vertragsunterzeichnung sei er nicht mal im Vorstand gewesen. Er habe aus einer Notsituation heraus mitunterschrieben.

Obwohl er vom Rechtlichen im Vertrag keine Ahnung gehabt habe, habe er diesen unterzeichnet. War das nicht etwas naiv? Strasser verneint. Er würde Kappeler wieder vertrauen. (dno)

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