Aarau
Finanzberater Martin Häfliger steigt ins Rennen um das Stadtpräsidium

In letzter Minute - am 9. August läuft die Anmeldefrist für die Gemeindewahlen am 22. September ab - steigt der parteilose Martin Häfliger ins Rennen um das Stadtpräsidium. Damit macht er Pfisterer und Urech Konkurrenz.

Hubert Keller
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Martin Häfliger kandidiert für das Stadtpräsidium Aarau

Martin Häfliger kandidiert für das Stadtpräsidium Aarau

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Martin Häfliger ist als selbstständiger Unternehmer Berater von öffentlichen Institutionen, KMUs und Privatpersonen im Finanzbereich und verfügt über Erfahrung im Finanzbereich öffentlich-rechtlicher Körperschaften.

Er sei überzeugt, dass ein Nichtjurist die Stadt innovativer in die Zukunft führe, sagt er. Zudem sei nicht die Parteipolitik, sondern die richtige unternehmerische Sachpolitik entscheidend.

Häfliger wohnt seit 15 Jahren in Aarau. Nach der kaufmännischen Verwaltungsausbildung in Aarau war er bei einer grossen Treuhandunternehmung im Bereich der Revision und Beratung von öffentlich rechtlichen Institutionen tätig.

Die Treuhänderausbildung absolvierte er an der Zürcher Treuhandschule. Nach der Funktion als Konzerncontroller einer Familienunternehmung, wechselte er in den Finanzbereich und bildete sich im Bereich der Finanz- und Vermögensverwaltung für Konzerne und Privatpersonen am IFZ der Hochschule Luzern in Zug weiter.

Weitere berufliche Stationen seines Werdegangs waren eine Grossbank in Funktion eines Treasurers und Finanzchef Schweiz eines börsenkotierten internationalen Handelsunternehmens.

Martin Häfliger betreibt in Aarau das Treuhand- und Vermögensverwaltungsbüros ADVICUM GmbH. Er ist 40 jahre alt. «Ich geniesse das Wohnen im Grünen», teilt er mit. Er sei an Sport interessiert, im Winter mit Skifahren und Langlauf, im Sommer mit Biken und Wandern in den Bergen. «Andere Kulturen inspirieren mich zum Reisen», sagt er. Zudem sei er an Kunst und Kultur interessiert.

Schieflage in Aarau

Martin Häfliger sagt: «Mein Anliegen ist es, die Stadt wieder in die Richtung zu führen, in der die Folgekosten und Verpflichtungen von Investitions- und Ausgabenentscheiden ausreichend mitberücksichtigt werden.» Diesbezüglich sei in Aarau einiges in Schieflage geraten.

Die Stadt müsse mehr nach dem Grundatz leben: Was die Stadt nicht machen muss, machen vermutlich die Wirtschaft und sogar Vereine sowie privat organisierte Institutionen besser.

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