Kurzfilm

Filmfestival über das Leben mit Schwächen: Das «Look&Roll» gastiert in Aarau

Wie sieht ein Leben mit einer Beeinträchtigung oder einer Einschränkung aus? Dies versucht das Filmfestival zu zeigen. (Symbolbild)

Wie sieht ein Leben mit einer Beeinträchtigung oder einer Einschränkung aus? Dies versucht das Filmfestival zu zeigen. (Symbolbild)

Das Festival «Look&Roll» zeigt die verschiedenen Facetten von Beeinträchtigung und Einschränkung. Am 8. Oktober macht das Festival Halt in Aarau.

Ein Unfall, eine Krankheit oder das Älterwerden. Warum jemand in seinem Leben physisch oder psychisch eingeschränkt ist, kann ganz unterschiedliche Hintergründe haben. Das Kurzfilmfestival «Look & Roll» wählt alle zwei Jahre die besten internationalen Kurzfilme aus, die sich mit den verschiedenen Facetten eines Lebens mit Beeinträchtigung beschäftigen, und präsentiert diese an verschiedenen Orten in der Schweiz. Am 8. Oktober macht das Festival Halt in Aarau.

In einem 80-minütigen Programm wird im Stadtmuseum Aargau eine Auswahl an Kurzfilmen aus dem In- und Ausland gezeigt. Die Kurzfilme des aktuellen Programms befassen sich insbesondere mit Fragen der Autonomie, wenn Einschränkungen abhängig machen, von Assistenz und Betreuung sowie der globalen Migration des Pflegepersonals. Im Schweizer Film «Digital Immi­grants» versucht eine Gruppe älterer Menschen, in einem Kurs den Anschluss an das digitale Zeitalter zu finden.

Eine kafkaeske Begegnung

Ein Film aus Israel erzählt die Geschichte eines indischen Mannes, der einen alten Mann betreut. Als er von einem Familienbesuch zurückkehrt, findet er eine Filipina vor, die seinen Job übernommen hat. Die norwegische Produktion «Møterommet» (Besprechungszimmer) erzählt die Geschichte einer Mutter und ihres Sohnes, die in einer psychiatrischen Umgebung eine kafkaeske Begegnung erleben.

Der ganze Abend ist für Menschen mit beeinträchtigtem Gehör sowie für Blinde und Sehbehinderte erschlossen. Die Moderation wird in Gebärden­sprache übersetzt. (az)

Meistgesehen

Artboard 1