Nicht fehlen durften nebst den Gästen aus Behörden und den benachbarten Feuerwehren die Erlinsbacher Feuerwehroldies.

Ideal war der Hof auf Buech, konnten doch anhand der örtlichen Gegebenheiten realistische Rettungen durchgeführt werden. Der Atemschutztruppe wurde die Aufgabe einer Personenrettung mittels Leiter aus einem Schopf gestellt. Man konnte vernehmen, dass in einem Atemschutzgerät 2000 Liter Luft vorhanden sind, die für einen Einsatz von ungefähr 30 Minuten reichen. Sehr spannend waren die Ausführungen beim Thema Tierrettung. An einem Freibergerhengst demonstrierte das Team die verschiedenen Rettungsgeräte, die es zur Bergung verunglückter Tiere eingesetzt. Der Tierkrankenwagen ist ausgerüstet wie ein Ambulanzfahrzeug für Personen. Zum Einsatz kommt die Tierambulanz vor allem bei Krankentransporten. Bei den Tierrettungen stehen die Bergungen von Tieren aus Jauchegruben und Swimmingpools zuoberst auf der Liste.

Geprägt durch Altersheimbrand

Und es kommt oft vor, dass sich Feuerwehrleute selbst retten müssen. Vom hohen Silo seilte sich ein Mitglied der Erlinsbacher Feuerwehr ab. Interessant auch, wie er mithilfe der Kameraden auf dem Silo langsam die Silowand hinaufging. Den Abschluss der Demonstration bildete die Rettung einer durch grosse Heuballen verschütteten gehunfähigen Person. Hautnah konnten die Besucherinnen und Besucher miterleben, dass die Sicherung der Heuballen zuerst kommt, bevor mit der Bergung des Verunfallten begonnen werden kann. Auch bei einer Rettung ist die Sicherheit der Feuerwehrleute ein grosses Gebot.

Zum Schluss dankte Vizekommandant Daniel Hilfiker, der aus beruflichen Gründen die Erzbachtaler Feuerwehr auf Ende Jahr verlassen wird, für den Grossaufmarsch an der diesjährigen Endprobe. Die Mannschaft rühmte die interessanten, lehr- und abwechslungsreichen Übungen des Abtretenden. Das Feuerwehrjahr 2010 wurde vom Brand im Altersheim geprägt. (REBI)