MAG
Feuerwehr «löscht» den Hunger am MAG

Sie ist Untersuchungsrichterin, Kommandantin der Stützpunktfeuerwehr Aarau und in diesen Tagen auch noch Wirtin: Margrit Stüssi. Sie betreibt mit 25 Freiwilligen der Feuerwehr und des Rettungskorps die «Füürwehr-Beiz» in der Markthalle am MAG.

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Margrit Stüssi, Kommandantin Aarauer Feuerwehr

Margrit Stüssi, Kommandantin Aarauer Feuerwehr

Alex Spichale

Im Zweischichtenbetrieb servieren die insgesamt 25 Brandbekämpfer Suppe mit Spatz oder Rauchwürste. Früher waren es die Militärköche, die Suppe und Spatz angeboten haben. «Diese Tradiditon haben wir vor vier Jahren auf vielseitgen Wunsch übernommen», sagt Stüssi.

Die Rauchwürste – irgendwie passend zur Feuerwehr – gabs 2010 das erste Mal. Die Feuerwehr-Beizerin rechnet in den vier MAG-Tagen mit einem Absatz von 800 Portionen Suppe und Spatz sowie 400 Rauchwürsten samt Tranksame nach Wunsch. Am gestrigen Eröffnungstag waren die geladenen Gäste in der «Füürwehr-Beiz».

Im Brandfall wird weiter serviert

Die Aarauer Feuerwehrleute üben gegen 100 Mal im Jahr und haben rund 180 Ernstfalleinsätze. Trotzdem war es nach Angaben von Margrit Stüssi überhaupt kein Problem, Freiwilllige für den Beizenjob zu finden. «Das ist zwar harte Arbeit, aber wir können auch die Kameradschaft untereinander und den Kontakt zur Bevölkerung pflegen», sagt die schweizweit erste Kommandantin einer Stützpunktfeuerwehr. Die Suppenbrigade erhält bei einem Gewinn ein bescheidnes Helfergeld.

Die Bevölkerung kann unbesorgt sein: «Falls es brennen sollte, sind wir gut organisiert. Der Beizenbetrieb läuft auf jeden Fall weiter», sagt Margrith Stüssi lachend. (mrh)

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