Fernwärme-Gräben fürs nächste Jahr angekündigt

Der Gemeinderat beantragt Strassenbaukredite und lehnt «Crossiety» ab.

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Buchs Die Eniwa wird ab 2021 den Zusammenschluss der bestehenden Fernwärmeleitung ab dem Wynenfeld in Buchs bis zur Abwasserreinigungsanlage in Aarau realisieren. Dafür müssen in den Strassen Gräben von 1,3 bis 1,9 Meter Breite ausgehoben werden. Das löst nun ein Kreditbegehren im Einwohnerrat aus: Der Gemeinderat beantragt an der Parlamentssitzung vom 8. Dezember 365000 Franken für den anstehenden Ersatz diverser Wasserleitungen sowie 115000 Franken für den Ersatz von Strassenbelägen.

Betroffen sind diverse Strassen im östlichen Gemeindegebiet. Die Bauarbeiten sollen in wenigen Monaten starten. «Als neues und nachhaltiges Energieversorgungssystem verlaufen die Fernwärmekanäle im Untergrund der bestehenden Strassen und liefern quasi als dezentrale Heizung Wärme an angeschlossene Bauten», schreibt der ­Gemeinderat. Genutzt wird Abwärme der Kehrichtverbren­nungsanlage. «Anstelle der Um- rüstung von alten Öl- oder Gasheizungen auf konventionelle neue Heizsysteme wie Wärmepumpen können Liegenschaften und Bauten im Bereich der Fernwärmeleitung nun an dieses System anschliessen.»

«Keine neue Gemeindeaufgabe generieren»

Für die Ratssitzung traktandiert ist auch ein Postulat von Heidi Niedermann (CVP). Sie will, dass sich Buchs der digitalen Vernetzungsplattform «Crossiety» anschliesst, wie es einige Gemeinden der Region schon getan haben. Der Gemeinderat lehnt das Postulat ab; es gebe bereits genügend andere digitale Vernetzungsplattformen, man müsse nicht noch eine neue Gemeindeaufgabe generieren. (nro)