Im Rahmen des Stabiloprogramms musste die Stadt Aarau schon viele «Sparkröten» schlucken, teilt Einwohnerrat Michel Meyer von der FDP Aarau am Donnerstag mit.

Die Aarauer Bevölkerung sei dabei nicht verschont worden: Nebst der Steuererhöhung wurden einige Gebührenerhöhnungen in Kraft gesetzt. «Einige Erhöhungen seien sicherlich überfällig gewesen, wie beispielsweise die Nutzungsgebühren für das Aarauer Kultur- und Kongresshaus Aarau», räumt Meyer ein.

Hingegen bezeichnet der Einwohnerrat andere Erhöhungen als reine «Einnahmenkorrekturen». Als Beispiel nennt er die Kamera auf der Kettenbrücke in Aarau.

Weitere Erhöhung geplant?

Für die anstehende Budgetdebatte, erachtet es die FDP Aarau als wichtig zu erfahren, wie sich die Gebührenerhöhungen ausgewirkt haben, heisst es in der Mitteilung.

Die FDP interessiert sich sowohl für die Höhe der geplanten Mehreinnahmen aus den Gebührenerhöhungen aus Stabilo 1 und Stabilo 2 pro Jahr, als auch für die Höhe der geplanten Mehreinnahmen, wenn auch noch ausstehende Erhöhungen realisiert wurden. 

Weiter fordert die FDP von der Stadt Aarau die Höhe der effektiven Mehreinnahmen aus den Gebührenerhöhungen von den letzten drei Jahren. Zudem soll geklärt werden, ob die Stadt Aarau weitere Gebührenerhöhungen nebst denjenigen aus Stabilo 2 plant.