Challenge League

FCA-Trainer René Weiler: «Es wird brutal schwer in der Super League»

Trainer René Weiler will jetzt erst Mal richtig feiern und sich über den aufstieg freuen.

Trainer René Weiler will jetzt erst Mal richtig feiern und sich über den aufstieg freuen.

Der Aufsteiger FC Aarau rüstet sich für die Super League. Torhüter Sven König, Mittelfeldspieler Xavier Kouassi und Stürmer Goran Karanovic dürften nach Aarau wechseln. Ob René Weiler auch Trainer bleibt? «Ich gehe davon aus», sagt er.

«Nein, ich habe nicht damit gerechnet», blickt René Weiler auf die Super-Saison des FC Aarau zurück, die nun im Wiederaufstieg mündet. Zumindest Anfangs Saison habe er noch nicht damit gerechnet, sagt er im Interview mit Radio Argovia.

Der extreme Zusammenhalt im Team und super Wille: Das sind laut Weiler die Schlüsselfaktoren für den Durchmarsch des FCA. Der Trainer will denn auch keinen Spieler besonders hervorheben. «Jeder einzelne hat einen Beitrag geleistet.»

Bleibt Weiler beim FC Aarau?

Am nächsten Donnerstag trifft der FC Aarau auswärts auf die AC Bellinzona. Reist der FCA überhaupt ins Tessin? «Wir werden nach Bellinzona gehen», sagt Weiler. Er kann sich gar nichts anderes vorstellen, auch wenn es um nichts mehr geht und der Club finanziell am Boden ist.

Und wies sieht es mit Weilers Zukunft aus. Der Trainer des FC Aarau ist begehrt, war beim FC Zürich ein Thema und ist es wohl immer noch bei den Young Boys. Coacht Weiler auch nächste Saison den FC Aarau: «Ich gehe davon aus», sagt er dazu. Das ist kein Dementi.

Weiler weiss aber auch, was ihn und den FC Aarau in der Super League erwartet. «Es wir brutal schwer werden». Es werde vor allem darum gehen, oben zu bleiben.

Dazu muss der FC Aarau sein Kader verstärken. Deiner der Wunschkandidaten, Mario Eggimann von Hannover 96 hat bereits abgesagt. Untätig ist die Clubführung aber nicht.

Kouassi, Karanovic und König kommen

Spricht man in diesen Tagen mit FCA-Präsident Alfred Schmid, Sport-Koordinator Urs Bachmann und Trainer René Weiler, so kommt man dem einen oder andern Transfer im Hinblick auf die Saison 2013/14 auf die Spur. Namen nennen die drei FCA-Klubbosse allerdings keine. Einfach deshalb, weil noch nichts offiziell ist. Schmid hält sich bedeckt: «Natürlich haben wir die eine oder andere Verstärkung im Blickfeld. Verträge sind aber noch keine unterschrieben.»

Aarauer Fans feiern den Wiederaufstieg

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Lassen wir die Katze dennoch aus dem Sack: Wenn nicht alles täuscht, so spielen Torhüter Swen König, Mittelfeldspieler Xavier Kouassi und Stürmer Goran Karanovic nächste Saison für Aarau. König hat bei Bellinzona zwar noch einen Vertrag bis 2015, die Tessiner stehen jedoch vor dem finanziellen Kollaps. Bei den Servette-Spielern Kouassi und Karanovic scheint der Wechsel ins Brügglifeld bereits beschlossene Sache zu sein.

Neuer Goalie-Trainer

Veränderungen gibt es auch im Staff: René Weiler – wenn er denn nicht zu den Young Boys wechselt – wird mit einem neuen Assistenten, einem neuen Goalietrainer und einem zusätzlichen Konditions- und Rehabilitationstrainer zusammenarbeiten. Die Rückkehr von Reto Jäggi in die medizinische Abteilung ist quasi sicher. Weilers bisheriger Assistent Manuel Klökler wird den Verein verlassen.

FC Aarau besiegt Chiasso und steigt auf

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Für ihn kommt wohl der frühere Team-Aargau-Coach Thomas Binggeli. Auch Goalietrainer Patrick Abatangelo geht. Sein Nachfolger ist noch nicht bestimmt. Der frühere FCA-Torhüter Reto Bolli ist für das Teilzeitamt eines Teamadministrators im Gespräch. Gespannt darf man sein, was mit Stürmer Goran Antic und Mittelfeldspieler Florian Berisha passiert. Antic hat einen Vertrag bis 2014, Berisha sogar bis 2015. Unter Weilers Führung dürften die beiden aber zu keinen Einsätzen mehr kommen. (ruku)

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