FC Aarau
FC Aarau-Präsident Schmid: «Wie lange schaut die Liga denn noch zu?»

Alfred Schmid ist genervt. Der Präsident des FC Aarau erwartet härtere Sanktionen gegen die finanziell kriselnde AC Bellinzona. Er kann nicht verstehen, dass eine solch überbezahlte Mannschaft Woche für Woche Meisterschaftsspiele austragen kann.

Ruedi Kuhn
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FC Aarau-Präsident Alfred Schmid ist genervt.

FC Aarau-Präsident Alfred Schmid ist genervt.

André Albrecht

Wird der Aufstiegskampf für den FC Aarau im Schlussspurt der Meisterschaft zu einem zähen Ringen? Steht die AC Bellinzona tatsächlich vor der Rettung?

Hat Präsident Gabriele Giulini Investoren gefunden, die einerseits die millionenschwere Schuldenlast tilgen und anderseits die Finanzen für die Saison 2013/14 bereitstellen? Oder spielt Giulini wie in den vergangenen Wochen und Monaten nur auf Zeit?

Die Situation rund um Bellinzona ist nach wie vor undurchsichtig. Der Aarauer Präsident Alfred Schmid fragt sich, wie lange die zuständigen Richter im Tessin und die Verantwortlichen der Swiss Football League dem Treiben des Tessiner Challenge Ligisten noch zuschauen.

Klartext des Präsidenten

Schmid spricht Klartext und sagt: «Ich kann nicht verstehen, dass eine solch überbezahlte Mannschaft wie Bellinzona Woche für Woche Meisterschaftsspiele austragen kann und nicht härter als mit einem Punkteabzug bestraft wird. Wie lange will die Liga denn noch zuschauen?»

Momentan scheint es tatsächlich so, dass der Tessiner Challenge Ligist sein Schicksal mit einem Rekurs nach dem andern hinauszögern kann.

Sieben Runden vor Schluss der Meisterschaft beträgt der Vorsprung des FC Aarau auf Bellinzona vier Punkte. Man darf gespannt sein, ob die Tessiner die Saison zu Ende spielen dürfen. Der nächste Einsatz der Mannschaft von Trainer Andermatt geht am Samstag über die Bühne.

Der Gegner im Stadio Comunale heisst FC Chiasso. Gut so. So kann man sich die Kosten für den Mannschaftsbus sparen.

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