FC Aarau
FC-Aarau-Präsident: «Habe keine Freude am Konkurs von Bellinzona»

Die AC Bellinzona ist konkurs. Das kam heute Montag aus. Doch der FC-Aarau-Präsident Alfred Schmid bleibt trotz dem Aus des Tessiner Klubs sachlich. Man habe aber in Sachen Aufstieg natürlich plötzlich noch bessere Karten als vorher, so Schmid.

Ruedi Kuhn
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FCA-Präsident Alfred Schmid kann sich über den Konkurs der AC Bellinzona nicht freuen. Chris Iseli

FCA-Präsident Alfred Schmid kann sich über den Konkurs der AC Bellinzona nicht freuen. Chris Iseli

Die finanziell arg gebeutelte AC Bellinzona ist nach 109 Jahren am Ende. Der Konkursrichter Marco Ambrosini verweigerte dem Tessiner Challenge-Ligist einen Aufschub von zwei Wochen, um einen Sanierungsplan zu präsentieren. Dafür ist die Schuldenlast in Höhe von 8,5 Millionen Franken viel zu hoch.

Mit Bellinzona scheint der härteste Konkurrent des FC Aarau im Kampf um den Aufstieg in die Super League also weg vom Fenster zu sein. In den Reihen der Aarauer ist man über den neuesten Stand verunsichert.

FCA-Präsident Alfred Schmid sagte kurz vor Mittag: «Ich warte mal ab, ob das Spiel von Bellinzona heute Abend in St. Gallen gegen Wil stattfinden wird oder nicht. Grund zur Freude oder sogar Schadenfreude habe ich nicht. Sollte Bellinzona aber tatsächlich finanziell am Ende sein», fügt Schmid hinzu, «haben wir in Sachen Aufstieg natürlich plötzlich noch bessere Karten als vorher.»

Bellinzona-Torhüter Swen König wollte sich zur neuesten Entwicklung nicht im Detail äussern und sagte: «Das Ganze ist extrem bitter. Was mich beschäftigt ist vor allem die Ungewissheit. Ich will endlich wissen, wie es weitergeht.» König hat mit Bellinzona einen Vertrag bis 2015. Dass er in der nächsten Saison noch für die Südschweizer spielen wird, ist aber unwahrscheinlich.

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