«Meinstadion.ch»

FC-Aarau-Präsident Schmid: «Dieses Projekt ist die letzte Chance für das Stadion»

Alfred Schmid, Präsident des FC Aarau: «Der FC Aarau steht voll und ganz hinter den Initianten.»

Alfred Schmid, Präsident des FC Aarau: «Der FC Aarau steht voll und ganz hinter den Initianten.»

Am Mittwoch haben die Initiatoren von «Meinstadion.ch» dargelegt, wie sie das Aarauer Stadion retten wollen. Das sagen Alfred Schmid, der Präsident des FC Aarau, und andere Protagonisten dazu.

Das sagt Alfred Schmid: «Das Scheitern des Stadionbaus wäre das Ende des FC Aarau im Schweizer Spitzenfussball. Wird bis zum 18. Mai 2018 nicht mit dem Bau begonnen, läuft die Ausnahmebewilligung für Profifussball im Brügglifeld ab. Die Tür in die Super League wäre dann auf ewig zu. Der Verbleib in der Challenge League wäre nur möglich mit der sehr teuren Sanierung des Brügglifeld-Stadions. Das lancierte Projekt «meinstadion.ch» ist die letzte Chance, den Stadionbau im Torfeld Süd und somit den Spitzenfussball im Kanton Aargau zu sichern. Der FC Aarau steht voll und ganz hinter den Initianten und bietet jede mögliche Unterstützung.» (wen)

Neues FC-Aarau-Stadion: Jetzt sind Millionenspenden gefragt!

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Bis zum 18. Mai 2018 müssen 16 Mio. Franken zusammenkommen, sonst ist es mit dem Profi-Fussball in Aarau vorbei. So soll das bewerkstelligt werden.

«Bin sicher, dass wir das Feuer erneut entfachen»

Michael Hunziker

Michael Hunziker

Michael Hunziker, Initiant «meinstadion.ch»: «Der FC Aarau befindet sich im Spiel des Lebens – und es läuft die 85. Minute, eine Verlängerung ist nicht in Sicht. Viele Sponsoren und Gönner sind noch an Bord, weil das neue Stadion immer noch möglich ist. Das derzeitige FCA-Konstrukt inklusive der Nachwuchsabteilung würde ein Scheitern nicht überleben. Doch der FCA ist eine grosse Familie mit vielen Freunden – das war schon 2002 bei der finanziellen Rettung so. Auch damals war die Zeit knapp und auch damals hat sich gezeigt: Geht es um alles oder nichts, ist die Hilfsbereitschaft am grössten. Ich bin sicher, dass wir das Feuer von damals erneut entfachen können.» (wen)

«Zu Weihnachten ein Ticket statt ein Spielzeug»

Benji Zumstein, Fanverantwortlicher FC Aarau AG: «Wir Fans lieben das Brügglifeld und stehen der Kommerzialisierung des Fussballs kritisch gegenüber. Doch jetzt geht es um viel mehr: Es geht darum, ob die Profimannschaft des FC Aarau auch in Zukunft ein Ziel für all die Fussball spielenden Kinder ist. Es geht um die nachfolgenden Generationen von uns Fans. Unsere Kinder und Enkel sollen dereinst wieder glorreiche Zeiten mit dem FC Aarau erleben können. Die Spendenaktion wird in Fankreisen bestimmt auf grosse Resonanz stossen. Weihnachten naht – statt ein neues Spielzeug werden sich viele junge FCA-Fans nun ein Ticket für das Eröffnungsspiel im neuen Stadion wünschen.» (wen)

«Der Breitensport braucht einen starken FC Aarau»

Hans Aemisegger, Aargauischer Fussballverband: «Ohne Breite gibt es keine Spitze. Und umgekehrt gilt das Gleiche: Der Amateurfussball im Kanton Aargau braucht ein starkes Flaggschiff wie den FC Aarau, der den Kanton über den Sport hinaus im Land bekannt macht und den grössten Nachwuchstalenten eine optimale Ausbildung bieten kann. Davon profitieren die Amateurvereine. Der Aargauische Fussballverband steht hinter dem Projekt «meinstadion.ch», weil es von der Basis gestützt ist und die Finanzierung des Stadions auf soliden Beinen steht. Als Präsident des Amateurfussballs will ich mir das Szenario eines Kantons Aargau ohne Spitzenfussball gar nicht erst vorstellen.» (wen)

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Die Impressionen von der Pressekonferenz:

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