Schönenwerd
Farbenfrohes Spektakel mit Wetterglück

Mehr als 20 Sujets wurden am Schönenwerder Jugendfest-Umzug dem Publikum präsentiert. Höhepunkt des alle zwei Jahre stattfindenden Schönenwerder Jugendfestes war gestern Samstag wie immer der Umzug. Blumen und die Welt als Ganzes dominierten dabei.

Beat Wyttenbach
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Jugendfest Schönenwerd
18 Bilder
Die Schönenwerder Behörden
Zwei Knirpse des Familienzentrums Mosaik mit kritischem Blick in die Kamera des Fotografen
JK Schönenwerd-Niedergösgen mit Blumenkorb
Pfadi Schönenwerd
Es Täfeli vom Bez-Lehrer Peter Mollet
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Jugendfest Schönenwerd

Zahlreich wohnte das Publikum dem Umzug des Schönenwerder Jugendfestes gestern Samstagmorgen bei. Das Motto lautete: «Reise um die Welt und Blumen». Manch einer ist da wohl drübergestolpert und hat sich gefragt, was denn hinter diesem seltsamen Motto stecke. Remi Bürgi, Leiter der Sekundarschule Unteres Niederamt, klärte auf: «Jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres im September sitzen Unterstufenschulleiter Kurt Schwaller und ich zusammen, sammeln die möglichen Mottos und bringen sie dann alle unter der gesamten Lehrerschaft zur Abstimmung».
Dabei habe sich die ganze Unterstufe geschlossen für die «Reise um die Welt» entschieden, die Oberstufe habe «Weiss mit Blumen» gewollt.

Da man nicht einer Stufe ein Motto habe «überstülpen» wollen, habe man der Unter- wie auch der Oberstufe ihr jeweiliges Leitmotiv gelassen, und so sei dann dieses «Doppelmotto» zustande gekommen. In der Folge hätten sich dann die Werk-Lehrkräfte darauf einstellen und die übrigen Lehrkräfte das Ganze in ihre Jahresplanung einfliessen lassen können.
Der Umzug wurde traditionell von der Musikgesellschaft Schönenwerd eröffnet, und in bunter Abwechslung - die Reihenfolge war im Vorfeld durch einen Lehrerausschuss zusammengestellt worden - präsentierten sich die Unter- und die Oberstufenklassen sowie die Vereine, die sich angemeldet hatten wie zum Beispiel der Samariterverein, die Pistolenschützen, die Pfadfinder, die Spielgruppe Bodesurri, das Familienzentrum Mosaik oder der Jodlerklub «Echo» Niedergösgen-Schönenwerd.

Multikulturelle Ballone

Über 20 verschiedene Sujets waren so zusammengekommen. Die Unterstufenschulklassen präsentierten etwa himmelblaue Ballone mit grün aufgemalten Kontinenten, die Welt darstellend; selbst gebastelte Schiffchen, Flugzeuge oder Tram- und Buskorsos oder schliesslich Tafeln, auf denen die verschiedensten Motive aus der ganzen Welt zu sehen waren: Tiere aus Afrika oder Sehenswürdigkeiten wie das Römer Kolosseum, die Kopenhagener Meerjungfrau, das Brandenburger Tor, die New Yorker Freiheitsstatue oder der Taj Mahal im indischen Agra.
Die Oberstufenschüler dagegen waren allesamt, gemäss ihrem Motto, in weisse Oberteile gekleidet. Zu sehen waren prächtige Blumenarrangements, aber auch Bögen und Kränze aus Stechpalmen sowie Blumenzepter. Den Abschluss bildete, auch traditionell, die Musikgesellschaft Niedergösgen. Oder fast. Denn gegen Schluss wurde den Zuschauern ein riesiges Flaggenmeer präsentiert, und ganz am Schluss folgte noch eine Formation mit Oberstufenschülern, welche alte Reisekoffer mit sich führten, die die Aufschrift der Reisedestination auf sich trugen und die damit nicht nur den Bogen zum Motto der «Kleinen» schlugen, sondern auch dem Hintersten und Letzten klarmachten, dass die Sommerferien mit Riesenschritten näher rücken.

Doch zunächst galt es noch, den Nachmittag auf dem Bühl in geselliger Runde zu verbringen, wo Gross und Klein eine Menge geboten wurde (OT vom Donnerstag) und wo Gemeindepräsident Peter Hodel im Beisein von Regierungsrätin Esther Gassler und viel Regionalprominenz bei der Eröffnungsrede zum wiederholten Mal verkünden durfte: «Das Jugendfest profitiert einmal mehr vom Wetterglück». Und damit war auch der gelungene Auftakt in die Kulturwoche vollzogen.

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