Aarau

Fahrverbot auf der Südallee: Aarau krebst nach Suhrer Intervention um 200 Meter zurück

Zumindest eine «kleine Anpassung» wurde vorgenommen: Das Teilfahrverbot Gönhard beginnt an der Südallee jetzt dort, wo es auch geplant war. Dies, nachdem die Gemeinde Suhr interveniert hat. Die Tafel sei unvollständig beschriftet worden.

Das per Anfang Jahr signalisierte Teilfahrverbot («ausgenommen Zubringerdienst Gönhard-Goldern-Quartier») verunsicherte zahlreiche Verkehrsteilnehmer. Letzte Woche kündigte die zuständige Stadträtin, Suzanne Marclay-Merz, deshalb auf Anfrage der AZ an, «in den nächsten Tagen» würden mit Blick auf die bestehenden Unsicherheiten noch «kleinere Anpassungen an der Signalisation» vorgenommen.

Zumindest eine solche «kleine Anpassung» wurde mittlerweile vorgenommen: Unter der Fahrverbotstafel bei der Einmündung von Norden her in die Südallee (Abzweiger Suhrer-strasse/ Tramstrasse, Zufahrt Kantonsspital) wurde ein zusätzliches Schild «200 m» angebracht. Sprich: Dem motorisierten Verkehr wird nun klargemacht, dass in 200 Metern ein Fahrverbot folgt.

Wegen der Tafel an der Südallee interveniert hat die Gemeinde Suhr, wie Geschäftsführer Philippe Woodtli auf Anfrage bestätigt. «Die Tafel wurde unvollständig beschriftet», sagt Woodtli. Denn der Zubringerdienst gilt nicht ab dem KSA-Abzweiger auf der Tramstrasse, sondern erst 200 Meter weiter hinten. Da, wo sich die Südallee in ihre Fortsetzung südwärts und die Tellstrasse teilt (Aarau) und der Zollweg (Suhr) abzweigt. «Von uns aus gesehen ist aber ganz klar, dass das Teilfahrverbot weder die Zufahrten zum Lindenfeld betrifft, geschweige denn die der Hauseigentümer an der Südallee, die auf Suhrer Boden wohnen», sagt Woodtli.

Klar ist dank der Präzisierung, dass auf dem nördlichsten Teilstück der Südallee der Verkehr uneingeschränkt zugelassen ist. Dasselbe gilt für die Weiterfahrt via Zollweg, an dem das Lindenfeld liegt. Anfangs Tellstrasse, im Teilfahrverbots-Perimeter gelegen, ist aber weiterhin Fahrverbot signalisiert. Wer bis zum Parkhaus des Kantonsspitals fährt, legt rund 100 Meter auf der Tellstrasse zurück. Dies berechtigterweise, da der Zubringerdienst gestattet ist. Zudem hat Stadträtin Marclay-Merz gegenüber der AZ ausdrücklich bestätigt, dass die Zufahrt zum Kantonsspital und die Wegfahrt von diesem sowohl via Entfelder- als auch via Tramstrasse zulässig bleiben. Zum Lindenfeld hat die Zufahrt laut Marclay-Merz aber zwingend via Tramstrasse und Südallee zu erfolgen.

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